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Nachhaltigkeit an der
Fachhochschule Südwestfalen

Was versteht die Fachhochschule Südwestfalen unter Nachhaltigkeit?

An der Fachhochschule Südwestfalen verstehen wir Nachhaltigkeit als multidimensionale Querschnittsaufgabe und als Verantwortung gegenüber heutigen sowie künftigen Generationen. Wir wollen ökologische, soziale und wirtschaftliche Anforderungen in allen Bereichen des Hochschulalltags mitdenken und aktiv zu einer zukunftsfähigen Entwicklung beitragen. Dabei orientieren wir uns an den Zielen für nachhaltige Entwicklung der Agenda 2030 und setzen auf partizipativen Austausch, aktive Beteiligung und kontinuierliche Weiterentwicklung.

Die Aktivitäten der Hochschule konzentrieren sich auf die fünf zentralen Handlungsfelder Governance, Studium und Lehre, Forschung und Transfer, Hochschulbetrieb sowie Soziale Nachhaltigkeit, die den Rahmen für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Entwicklung bilden. Die Handlungsfelder spiegeln die vielfältigen Aufgaben und Wirkungsebenen der Hochschule wider und ermöglicht eine systematische Verankerung von Nachhaltigkeit in Strukturen, Prozessen und gelebter Kultur.

Koordiniert werden die Nachhaltigkeitsaktivitäten der Hochschule durch die Stabsstelle Nachhaltigkeit.

Strukturelle Verankerung von Nachhaltigkeit

Die Fachhochschule Südwestfalen engagiert sich bereits seit vielen Jahren in verschiedenen Bereichen der nachhaltigen Entwicklung, unter anderem durch Projekte, Lehrangebote und Maßnahmen im Hochschulbetrieb. Um diese Aktivitäten besser zu bündeln und strategisch auszurichten, wurden in den letzten Jahren institutionelle Strukturen etabliert.

Stabsstelle Nachhaltigkeit

Die Stabsstelle Nachhaltigkeit ist organisatorisch dem Kanzler und damit der Hochschulverwaltung zugeordnet und koordiniert hochschulweite Nachhaltigkeitsaktivitäten, insbesondere im Hochschulbetrieb. Außerdem unterstützt und berät sie bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie sowie bei der Erfüllung der Berichtspflichten und vertritt die Hochschule in landes- und bundesweiten Netzwerken.

Prorektorat für Hochschulstrukturentwicklung

Seit Oktober 2024 ist das Themenfeld Nachhaltigkeit personell im Rektorat vertreten. Das Prorektorat für Hochschulstrukturentwicklung arbeitet inhaltlich mit der Stabsstelle Nachhaltigkeit zusammen und fungiert als Schnittstelle zwischen der Rektoratskommission und dem Rektorat.

Rektoratskommission für Nachhaltigkeit

Die Rektoratskommission für Nachhaltigkeit fungiert als strategische Schnittstelle zwischen Rektorat, Verwaltung und Fachbereichen. Ihre Hauptaufgaben sind:
  • die Verankerung von Nachhaltigkeit in den Fachbereichen voranzutreiben,
  • hochschulweite Kooperationen zu fördern,
  • und dem Rektorat über Entwicklungen und Bedarfe zu berichten.
Mitglieder:

Nachhaltigkeitsbeauftragte der Fachbereiche

Die Nachhaltigkeitsbeauftragten der Fachbereiche wurden im Laufe des Jahres 2024 in allen neun Fachbereichen benannt. Sie treiben die Nachhaltigkeitsstrategie in den Fachbereichen voran und fungieren als Sprachrohr der jeweiligen Fachbereiche. Die Nachhaltigkeitsbeauftragten der Fachbereiche sind eng mit der Rektoratskommission für Nachhaltigkeit verbunden.

Ansprechpersonen in den Fachbereichen:

Kernteam Nachhaltigkeit

Das Kernteam Nachhaltigkeit vereint Vertreter*innen aller Statusgruppen und begleitet wichtige Meilensteine der nachhaltigen Hochschulentwicklung aus partizipativer Perspektive.

Mitglieder:

Unsere Aktivitäten zur nachhaltigen Campusgestaltung

Klimabilanzierungen – Berichtserstattung der Klimaneutralen Landesverwaltung

Die Landesregierung NRW hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2030 ihre Verwaltung klimaneutral zu gestalten (§ 7 Klimaschutzgesetz NRW). Die 29 öffentlich-rechtlichen Hochschulen sind eingeladen worden, sich an dem Prozess der Berichtserstattung zu beteiligen. Dem haben alle Hochschulen zugestimmt. Die Fachhochschule fungierte in den vergangenen Jahren als Pilothochschule und beteiligt sich seitdem an der AG CO2-Bilanzierung, in der gemeinsam mit dem MWIKE (Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), dem LANUK (Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen) und weiteren Hochschulen der Bilanzierungsstandard kontinuierlich weiterentwickelt wird.

Beginnend mit dem Basisjahr 2019 arbeiten landesweit Hochschulvertreter*innen daran, das Bilanzierungstool sukzessive mit Daten zu füllen, um die Entwicklung der Treibhausgasemissionen über die Jahre abzubilden. Derzeitig sind die Bilanzen der Jahre 2019 – 2021 veröffentlicht, die Bilanzen 2022 und 2023 folgen im Herbst.

Energiemanagement

Als Fachhochschule betreiben wir ein aktives Energiemanagement über alle Standorte hinweg. Ausgehend vom Projektmanagementteam des Gebäudedezernats wird die Einführung eines Energiemanagementsystems nach DIN ISO 50001 vorangetrieben. Neben der Überwachung unserer Energieverbräuche und der Umsetzung von Energiesparmaßnahmen wird auch der Ausbau erneuerbarer Energiequellen vorangetrieben.

Biodiversität

Um die Biodiversität unserer Campusflächen zu steigern, legen wir sukzessive Blühwiesen an, die wir mehrjährig bewirtschaften. Derzeitig befinden sich Blühwiesen an den Standorten Soest und Meschede (Jahnstraße). Die Blühwiese in Soest wurde dabei im Rahmen eines Projektes von Studierenden der Agrarwirtschaft angelegt.

Nachhaltige Beschaffung

Das Sachgebiet Beschaffung arbeitet in enger Absprache mit der Stabsstelle Nachhaltigkeit zusammen. Dabei werden Nachhaltigkeitsaspekte bereits bspw. konsequent bei der Beschaffung von Energieträgern (Strom, Gas), Hygienepapier und Büroartikel seit mehreren Jahren umgesetzt.

Zukünftig sollen außerdem ein Leitfaden zur Nachhaltigen Beschaffung entstehen und die Bedarfsträger dementsprechend geschult werden.

Mülltrennung

Mit der Einführung der hochschulweiten Mülltrennung gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu einer nachhaltigen Campusgestaltung. Durch die konsequente Trennung und fachgerechte Entsorgung von Abfällen können wertvolle Ressourcen geschont und Abfallmengen reduziert werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stabsstelle Nachhaltigkeit zum Thema Mülltrennung.

Aktivitäten an der Fachhochschule Südwestfalen

In vielen sozialen Handlungsfeldern ist die Fachhochschule Südwestfalen bereits gut positioniert. Bestehende Strategien und Konzepte, beispielsweise in den Bereichen Gleichstellung, Internationalisierung, Personalentwicklung, Betriebliches Gesundheitsmanagement oder der Betreuung von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung, bilden dafür ein solides Fundament, um Themenfelder der sozialen Nachhaltigkeit an der Hochschule voranzutreiben.

Gleichstellung

Projekte, Maßnahmen und Beratung für Chancengleichheit und Gleichstellung.

Gleichstellung

Familienbüro

Unterstützung für Menschen mit Verantwortung für Kinder und zu pflegenden Angehörigen.

Familienbüro

International Office

International Studieren

Personalentwicklung

Von Onboarding über Fortbildung und individuelle Unterstützungsangebote bis hin zur Konzeption und Gestaltung übergreifender Personalentwicklungsmaßnahmen.

SG 1.3 Personalentwicklung

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Plakat der FH Standorte und Mitarbeiter Gruppen

Vielfältige Angebote und alle Ansprechpartner*innen rund um die Gesundheit unserer Beschäftigten.

Gesundheitsportal

Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung

Hochschulgebäude Iserlohn

Für chancengleiches Studieren mit Behinderung oder chronischer Erkrankung.

Studium und Behinderung

Psychotherapeutische Sprechstunde

FH Gebäude

Die psychologisch-psychotherapeutische Sprechstunde bietet vertrauliche Unterstützung für eingeschriebene Studierende und Beschäftigte.

Psychotherapeutische Sprechstunde

Unsere strategischen Handlungsfelder

Aktuelles zum Thema Nachhaltigkeit an der Fachhochschule Südwestfalen
Soest

Klimawandel verstehen, Daten wahrnehmbar machen

Hier könnte man noch eine kurze Zusammenfassung reinschreiben.

Zur Pressemitteilung
Iserlohn

Welche Fledermäuse leben im Iserlohner Stadtwald?

Lara Schmidt, Pia Schmitte, Franziska Keim-Henneck und Emily Braun (v. li.) mit ihrer Praktikumsleiterin Gretel Chometon-Luthe unter einem der Nistkästen am Ballotsbrunnen.
Soest

Keine Zukunft ohne nachhaltiges Denken und Handeln

Iserlohn

Vom Pilotprojekt zum landesweiten Standard