Dazu hat sie an ihrer neuen Arbeitsstelle jede Menge Gelegenheit. „Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Medebach“, erklärt ihr neuer Chef, Wirtschaftsförderer Michael Aufmhof. Bei 8000 Einwohnern verzeichne die Gemeinde über eine Million Übernachtungen pro Jahr. Einer der größten Arbeitgeber ist der Center Parcs Park Hochsauerland.
Vielfältige Aufgaben in Tourismus und Wirtschaftsförderung
„Wichtig für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Luftkurorts Medebach sind insofern Projekte in Zusammenarbeit mit Center Parcs, die den Ort attraktiver für Gäste machen“, so Aufmhof. Beispielweise eben Outdoorerlebnisse für die wichtige Gästegruppe Familie mit Kindern, aber auch Angebote für Aktivsportlerwie Radfahrer und Wanderer. Hinzu kämen klassische Aufgaben der Wirtschaftsförderung wie die Erschließung von Gewerbegebieten, der Breitbandausbau und die Innenstadtentwicklung. Die Herausforderung sei, dies in wirtschaftlich problematischen Zeiten und vor dem Hintergrund knapper kommunaler Finanzen zu bewältigen.
Studieninhalte als Grundlage für den Berufsalltag
Daria Mettken nimmt die Herausforderung im Team mit an und hat sich in den ersten Wochen zunächst einen Überblick über ihrem Aufgabenbereich verschafft. Sie wird Ansprechpartnerin für Unternehmen im Bereich Wirtschafts- und Tourismusförderung. „Mich sprechen die Vielfältigkeit der Aufgaben und der bunte Mix sehr an“, so Mettken. Die im Studium gelernten Management-Methoden kommen ihr nun zu Gute. „Eine der größten Herausforderungen in meinem Studium war die Zusammenfassung eines sehr umfangreichen und komplexen Themas in meiner Abschlussarbeit“, erzählt Mettken.
Praxisnahes Studium eröffnet vielfältige Karrierechancen
Diese Methodenkompetenz kann nun nützlich sein, ebenso die im Studium - neben aller Theorie - erlebten Praxisprojekte und -einblicke. Die Ausbildung und spätere Tätigkeit in der Tourismus-Branche geben ihr zudem ein solides Fundament an praktischen Erfahrungen. „Schülern und Schülerinnen würde ich deshalb empfehlen, zuerst eine Ausbildung zu absolvieren und dann ein Studium zur Vertiefung anzuschließen“, meint die Wirtschaftsförderin.