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FH-Storys

Einer von Mettkens neuen Arbeitsplätzen: Rathaus

Nach dem Tourismus-Studium: etwas für die Region machen

Die Absolventin der Fachhochschule Südwestfalen Daria Mettken verstärkt das Team der Wirtschafts- und Tourismusförderung in Medebach.

Seit dem 1. Juni 2026 verstärkt Daria Mettken das Team der Wirtschafts- und Tourismusförderung der Hansestadt Medebach. Die gebürtige Braunshäuserin ist ausgebildete Kauffrau für Tourismus und Freizeit und hat an der Fachhochschule Südwestfalen International Management mit Schwerpunkt Tourismus studiert.

Vom Tourismus-Studium direkt in die Wirtschaftsförderung

Mettken hat die Stadt Medebach als Arbeitgeberin während ihrer Bachelorarbeit kennengelernt, die sich um die Konzeption einer Outdoorerlebniswelt für Kinder zum Thema Nachhaltigkeit drehte. Ziel war es, Kindern spielerisch das Thema Nachhaltigkeit näherzubringen, beispielsweise durch Windkraftmodelle. Nach ihrem Studium arbeitete sie zunächst ein Jahr in einem Hotel, bewarb sich dann auf die ausgeschriebene Stelle und konnte sich gegen zahlreiche Mitbewerber und Mitbewerberinnen durchsetzen.

Einer von Mettkens neuen Arbeitsplätzen: Touristinformation

„Ich möchte gerne etwas für die Region machen und hier in meiner Heimat etwas bewegen.“ Daria Mettken

Berufseinstieg mit Verantwortung für die Region

Dazu hat sie an ihrer neuen Arbeitsstelle jede Menge Gelegenheit. „Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Medebach“, erklärt ihr neuer Chef, Wirtschaftsförderer Michael Aufmhof. Bei 8000 Einwohnern verzeichne die Gemeinde über eine Million Übernachtungen pro Jahr. Einer der größten Arbeitgeber ist der Center Parcs Park Hochsauerland.

Vielfältige Aufgaben in Tourismus und Wirtschaftsförderung

„Wichtig für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Luftkurorts Medebach sind insofern Projekte in Zusammenarbeit mit Center Parcs, die den Ort attraktiver für Gäste machen“, so Aufmhof. Beispielweise eben Outdoorerlebnisse für die wichtige Gästegruppe Familie mit Kindern, aber auch Angebote für Aktivsportlerwie Radfahrer und Wanderer. Hinzu kämen klassische Aufgaben der Wirtschaftsförderung wie die Erschließung von Gewerbegebieten, der Breitbandausbau und die Innenstadtentwicklung. Die Herausforderung sei, dies in wirtschaftlich problematischen Zeiten und vor dem Hintergrund knapper kommunaler Finanzen zu bewältigen.

Studieninhalte als Grundlage für den Berufsalltag

Daria Mettken nimmt die Herausforderung im Team mit an und hat sich in den ersten Wochen zunächst einen Überblick über ihrem Aufgabenbereich verschafft. Sie wird Ansprechpartnerin für Unternehmen im Bereich Wirtschafts- und Tourismusförderung. „Mich sprechen die Vielfältigkeit der Aufgaben und der bunte Mix sehr an“, so Mettken. Die im Studium gelernten Management-Methoden kommen ihr nun zu Gute. „Eine der größten Herausforderungen in meinem Studium war die Zusammenfassung eines sehr umfangreichen und komplexen Themas in meiner Abschlussarbeit“, erzählt Mettken.

Praxisnahes Studium eröffnet vielfältige Karrierechancen

Diese Methodenkompetenz kann nun nützlich sein, ebenso die im Studium - neben aller Theorie - erlebten Praxisprojekte und -einblicke. Die Ausbildung und spätere Tätigkeit in der Tourismus-Branche geben ihr zudem ein solides Fundament an praktischen Erfahrungen. „Schülern und Schülerinnen würde ich deshalb empfehlen, zuerst eine Ausbildung zu absolvieren und dann ein Studium zur Vertiefung anzuschließen“, meint die Wirtschaftsförderin.