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International Management B.A.

Meschede

The Value Proposition Canvas

Vertiefungsrichtung Entrepreneurship

Unternehmertum nicht nur theoretisch, sondern auch praxisnah kennenlernen: Die Vertiefungsrichtung Entrepreneurship führt Sie nicht nur in die theoretischen Grundlagen des Unternehmertums ein, sondern zeigt Ihnen auch, wie ein innovativer Erfindergeist zu einem erfolgreichen Startup führen kann. In Ihrem Studium fördern wir insbesondere selbstständiges, kreatives Arbeiten und eine praxisnahe Umsetzung Ihrer Ideen.

Praxisnahes Entrepreneurship-Studium an einer staatlichen Fachhochschule

Entrepreneurship praktisch angewandt: Sie arbeiten in innovativen Projekten mit der sehr starken mittelständisch geprägten regionalen Wirtschaft Südwestfalen zusammen, die bereits im Studium einen Einblick in die Arbeitswelt von kleinen und mittleren Unternehmen erlaubt.

Entrepreneurship auch im Ausland kennenlernen

Aber auch eine internationale Ausrichtung wird durch eine verpflichtende Auslandspraxisphase (bei der ein kompetentes Team zur Initiierung und Beratung zur Verfügung steht) und internationale Wahlpflichtmodule berücksichtigt. Und das Beste? Es ist kein NC notwendig, um bei der Vertiefungsrichtung Entrepreneurship angenommen zu werden!

Acht gute Gründe für Entrepreneurship

Entrepreneurship ist mehr als „gründen“. Es ist die Fähigkeit, Chancen zu erkennen, Ideen in tragfähige Lösungen zu verwandeln und Verantwortung zu übernehmen – im eigenen Start-up oder als Intrapreneur*in im Unternehmen. Wer Entrepreneurship studiert, lernt, unsichere Situationen zu meistern, unternehmerisch zu denken und wirksam zu handeln.

1) Sie lernen, aus Ideen echte Projekte zu machen.

Von der Problem- und Kundenanalyse bis zum Prototypen: Sie trainieren, strukturiert zu testen, zu verbessern und umzusetzen – statt nur zu planen.

2) Sie entwickeln Zukunftskompetenzen, die überall gefragt sind.

Kreativität, Problemlösung, Entscheidungsfähigkeit, Resilienz, Verhandlung, Pitching und Teamführung – Kompetenzen, die Arbeitgeber und Mittelstand genauso suchen wie Start-ups.

3) Sie werden sicherer im Umgang mit Unsicherheit.

Entrepreneurship stärkt Ihren Mut, Dinge auszuprobieren, Feedback zu nutzen und aus Fehlern zu lernen – ein klarer Vorteil in einer dynamischen Arbeitswelt.

4) Sie bauen sich ein persönliches Profil auf.

Sie reflektieren Ihre Stärken, Werte und Ziele (Self Entrepreneurship) und lernen, sich selbst überzeugend zu positionieren – professionell, authentisch, wirksam.

5) Sie verstehen, wie Mittelstand und Familienunternehmen wachsen.

Gerade in einer mittelständisch geprägten Region lernen Sie, wie Innovation, Nachfolge, Internationalisierung und Wachstum in KMU wirklich funktionieren.

6) Sie lernen, Ideen zu erzählen – und Menschen zu gewinnen.

Ob Pitch, Storytelling oder Stakeholder-Management: Sie üben, andere für Ihre Idee zu begeistern – eine Schlüsselkompetenz für Karriere und Führung.

7) Sie arbeiten praxisnah – mit echten Challenges.

Sie wenden Tools wie Business Model Canvas, Lean Tests, Pricing-Logik oder 90-Tage-Roadmaps an und lernen „hands-on“, wie Umsetzung gelingt.

8) Sie gestalten Impact – wirtschaftlich und gesellschaftlich.

Entrepreneurship bedeutet auch: nachhaltige Lösungen entwickeln, Ressourcen effizient nutzen und Verantwortung für Menschen, Region und Zukunft übernehmen.

Typische Studierende des Studiengangs International Management mit der Vertiefungsrichtung Entrepreneurship

Entrepreneur-Profile

Nina-Marie Klocke aus Sundern

Nina-Marie Klocke

International Management / Entrepreneurship

»Ich fände es gut, mich selbstständig zu machen und das Wissen zu haben, wie ich da dran gehe. In der Vergangenheit habe ich bereits Bilder mit Öl auf Leinwand gemalt und auch einige verkauft. Grundsätzlich könnte ich mir gut vorstellen, eine unternehmerische Existenz im kreativen Bereich aufzubauen und diese selbst zu managen.«

Pauline Heinemann aus Schmallenberg

International Management / Entrepreneurship

»Ich habe schon in der Schule gerne Französisch gesprochen. Irgendetwas ist in mir drin, was mich nach Frankreich zieht. Aktuell arbeite ich in der Unternehmensentwicklung in einem großen Unternehmen. Es geht darum, Unternehmen im Ausland zu finden, die wir aufkaufen können. Hier bietet sich die Perspektive, dass ich später für Verhandlungen nach Frankreich reisen kann.«

Anna Gehle aus Lennestadt

International Management / Entrepreneurship

»Ich möchte später nicht nur in Deutschland basiert arbeiten, sondern gerne weltweit und auch in anderen Sprachen. Außerdem bin ich ein Typ, der gerne Verantwortung übernimmt. Dehalb könnte ich mir auch gut vorstellen, eine eigene Selbständigkeit aufzubauen.«

Neben diesen beispielhaften Profilen gibt es noch eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie die Zukunft eines Studierenden der Vertiefungsrichtung Entrepreneurship aussehen kann.

Regelmäßig angebotene Module

Wie wir arbeiten: Alle Module sind seminaristisch konzipiert: interaktiv, diskussions- und praxisnah. Die Leistungsnachweise erfolgen durch Portfolioprüfungen, in denen Sie Ihre Ergebnisse und Ihren Kompetenzaufbau über das Semester hinweg dokumentieren.

Einige Beispiele

Gründungskultur

Unternehmertum erleben, ausprobieren, reflektieren (inkl. 50€-Startup-Challenge)

Sie möchten Entrepreneurship nicht nur „durchdenken“, sondern wirklich erleben? Im Seminar „Gründungskultur“ tauchen Sie in die Welt von Gründer*innen ein: Wie entstehen Ideen – und warum setzen manche Menschen sie konsequent um, während andere zögern? Sie lernen, Entrepreneurship aus ungewöhnlichen Perspektiven zu verstehen, reflektieren die Gründerpersönlichkeit und erkennen, welche Rahmenbedingungen Gründungen begünstigen – fachlich, kulturell und persönlich.

Das Highlight: die 50 €-Startup-Challenge
Damit aus Theorie Praxis wird, gibt es ein Mini-Experiment mit echtem Nervenkitzel:

  • Sie (bzw. Ihr Team) bekommen einen Investitionskredit von 50 €.
  • Ziel: mindestens 51 € Umsatz erwirtschaften – mit einer Idee, die in kurzer Zeit umsetzbar ist.
  • Regeln: klein starten, schnell testen, sauber dokumentieren – und am Ende transparent auswerten (was hat funktioniert, was nicht, warum?).

Das Ergebnis ist weniger „Gewinnmaximierung“ als ein echtes Training in Kreativität, Umsetzung, Kundendenken, Storytelling und Teamdynamik – also genau das, was eine Gründungskultur ausmacht. Sie erkunden direkt, wie Gründer*innen denken, handeln und Entscheidungen treffen – und was davon zu Ihnen passt.

Was Sie am Ende wirklich können
Sie entwickeln nicht nur Wissen, sondern ein persönliches Entrepreneurship-Profil:

  • Sie interpretieren Entrepreneurship aus unterschiedlichen Blickwinkeln und reflektieren dies vor Ihrem eigenen Hintergrund (Einstellungen, Herkunft, Erfahrungen).
  • Sie diagnostizieren Ihre Stärken und Entwicklungsfelder im Vergleich zu einer idealtypischen Gründerpersönlichkeit.
  • Sie formulieren ein kulturelles oder soziales Projekt, setzen es um und evaluieren Planung und Umsetzung.
  • Sie dokumentieren Ihren Lernprozess kontinuierlich und trainieren Feedbackgeben/-annehmen in Einzel- und Gruppenarbeiten.

Management von KMU

So ticken Mittelstand & Familienunternehmen wirklich

Hidden Champions, Familienbetriebe, Handwerksunternehmen, Tech-KMU: In Deutschland ist der Mittelstand das Rückgrat der Wirtschaft – aber er funktioniert anders als ein Konzern. In „Management von KMU“ lernen Sie, wie Sie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) praxisnah steuern, wenn Ressourcen knapper sind, Rollen mehrfach besetzt werden und Entscheidungen schneller und persönlicher fallen.
Sie stellen sich Fragen, die im Konzern so kaum auftauchen:
Wie sinnvoll ist Shareholder-Value-Steuerung ohne Kapitalmarkt? Wie plant man Produktion in Einzel- oder Kleinserie? Wie geht Marketing mit kleinem Budget? Wie funktioniert Personalentwicklung ohne HR-Abteilung? Genau hier setzt das Modul an.

Was Sie am Ende können
Nach dem Modul können Sie Managementwissen realistisch auf KMU übertragen:

  • Sie erklären die Besonderheiten von KMU und leiten Konsequenzen fürs Management ab
  • Sie passen zentrale Managementfunktionen (IT, Marketing, Produktion, Personal, Rechnungswesen, Finanzierung) an KMU-Rahmenbedingungen an
  • Sie erkennen Chancen & Risiken von KMU und entwickeln passende Strategien
  • Sie dokumentieren Ihren Lernfortschritt, reflektieren professionell und trainieren Feedback in Teamsettings

Self Entrepreneurship

Ihre Stärken kennen, Ihre Richtung gestalten

Sie haben Lust, unternehmerisch zu denken – aber Sie möchten zuerst bei Ihnen selbst anfangen? Im Seminar „Self Entrepreneurship“ entwickeln Sie sich gezielt weiter: Sie analysieren Ihre Stärken, Schwächen und Potenziale, schärfen Ihr Selbstbewusstsein und lernen, wie Sie Ihre Talente wirksam einsetzen – egal ob auf dem Weg in die Selbstständigkeit, als Intrapreneur*in im Unternehmen oder in einer verantwortungsvollen Fach- bzw. Führungsrolle.

Worum es wirklich geht
Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie positionieren Sie sich als „unternehmerische Persönlichkeit“ in der Gesellschaft und im Beruf?
Sie lernen, Ihr persönliches Profil zu reflektieren, Stolpersteine zu erkennen (z. B. im Kontext Inclusive Entrepreneurship) und daraus konkrete Entwicklungsziele abzuleiten.

Was Sie am Ende können
Nach dem Seminar können Sie nicht nur „über sich nachdenken“, sondern strategisch an Ihrer Entwicklung arbeiten:

  • Sie identifizieren und reflektieren Ihr Persönlichkeitsprofil mit Stärken und Schwächen.
  • Sie verstehen, warum Selbstreflexion und Selbstbewusstsein zentrale Faktoren für unternehmerischen Erfolg sind.
  • Sie erstellen einen konkreten persönlichen Entwicklungsplan zur Weiterentwicklung Ihrer unternehmerischen Fähigkeiten.
  • Sie zeigen Team-, Präsentations- und (erste) Führungskompetenzen in Gruppenarbeiten und dokumentieren Ergebnisse professionell.

Unternehmensnachfolge

Zukunft sichern, Verantwortung übernehmen, Wachstum ermöglichen

In Südwestfalen sind rund 95 % der mittelständischen Unternehmen familiengeführt – und genau deshalb ist Unternehmensnachfolge hier kein Randthema, sondern eine der zentralen Zukunftsfragen der Region. Gleichzeitig stehen in NRW laut Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung aktuell über 39.900 Unternehmensübergaben an.

Dieses Modul macht Sie fit für eine Aufgabe, die betriebswirtschaftlich anspruchsvoll, rechtlich/steuerlich komplex – und oft auch hoch emotional ist: das Lebenswerk in neue Hände zu geben.

Nach dem Modul können Sie Unternehmensnachfolge nicht nur erklären, sondern analysieren und gestalten:

  • Sie erkennen, verstehen und bewerten zentrale Aspekte der Nachfolge (rechtlich, finanziell, steuerlich – plus Emotionen/Familie).
  • Sie entwickeln Strategien für Planung und Umsetzung einer Nachfolge.
  • Sie ordnen Nachfolge als Schlüssel für die langfristige Nachhaltigkeit von Unternehmen ein.
  • Sie erarbeiten die Inhalte idealerweise mit einem Praxisunternehmen und reflektieren Ihren Lernprozess kontinuierlich.

Nachhaltigkeit

In Tourismus und Entrepreneurship

Destinationen verantwortungsvoll gestalten – unternehmerisch denken – Wirkung erzielen
Tourismus schafft Wertschöpfung, Lebensqualität und Arbeitsplätze – gleichzeitig belastet er Natur, Infrastruktur und soziale Strukturen. Genau in diesem Spannungsfeld setzt das Modul „Nachhaltigkeit in Tourismus und Entrepreneurship“ an: Sie lernen, wie nachhaltige Entwicklung in Destinationen gelingt – und wie unternehmerisches Handeln (Start-up, Mittelstand, Intrapreneurship) konkrete Lösungen dafür entwickelt.
Nach dem Modul können Sie …

  • Nachhaltigkeitsprobleme im Tourismus systematisch analysieren und Zielkonflikte transparent machen,
  • unternehmerische Lösungen (Produkte, Services, Geschäftsmodelle) für Destinationen entwickeln,
  • Stakeholder-Perspektiven berücksichtigen und tragfähige Maßnahmenpakete ableiten,
  • Ihre Ergebnisse professionell dokumentieren, reflektieren und überzeugend präsentieren.

Die Auswahl der Wahlpflichtmodule variiert jedes Semester, sodass Sie neben grundsätzlichen, managementorientierten Themen auch mit aktuellen Problemstellungen, häufig auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen, konfrontiert werden, z. B. im Wahlpflichtmodul Intrapreneurship. Ob Großunternehmen oder klein- bzw. mittleres Unternehmen – in jedem Unternehmen werden innovative Mitarbeitende benötigt, die unternehmerisch denken und agieren, um das jeweilige Geschäftsmodell in eine zukunftsfähige Richtung lenken zu können. Auch gibt es das Modul International Entrepreneurship. Hier arbeiten Sie während einer internationalen Exkursion mit ausländischen Partnern zusammen – je nach aktuellem Angebot.

Die Auswahl der Wahlpflichtmodule variiert jedes Semester, sodass Sie neben grundsätzlichen, managementorientierten Themen auch mit aktuellen Problemstellungen, häufig auch in Zusammenarbeit mit Unternehmen, konfrontiert werden, z. B. im Wahlpflichtmodul Intrapreneurship. Ob Großunternehmen oder klein- bzw. mittleres Unternehmen – in jedem Unternehmen werden innovative Mitarbeitende benötigt, die unternehmerisch denken und agieren, um das jeweilige Geschäftsmodell in eine zukunftsfähige Richtung lenken zu können. Auch gibt es das Modul International Entrepreneurship. Hier arbeiten Sie während einer internationalen Exkursion mit ausländischen Partnern zusammen – je nach aktuellem Angebot.

Praxisformate

Im Schwerpunkt Entrepreneurship stehen Praxisformate im Mittelpunkt:

Gründungskultur

In der 50€-Startup-Challenge gründen Sie im Team „im Kleinen“: Mit einem Investitionskredit von 50 € entwickeln Sie eine Idee, testen sie am Markt und müssen mindestens 51 € Umsatz erzielen – inklusive Dokumentation, Auswertung und Learning-Transfer.

Management von KMU

In Kooperationen mit Praxispartnern aus der mittelständisch geprägten Region übertragen Sie Management-Tools auf echte Herausforderungen – z. B. Strategie, Vertrieb, HR oder Innovation – und erarbeiten umsetzbare Handlungsempfehlungen.

Self Entrepreneurship

Sie schärfen Ihr persönliches Profil, reflektieren Stärken, Werte und Ziele und entwickeln einen konkreten Entwicklungsplan – mit dem Fokus, den eigenen Lebens- und Berufsweg bewusst und unternehmerisch zu gestalten.

Unternehmensnachfolge

Sie bearbeiten realistische Nachfolge-Szenarien und lernen, Übergaben strategisch, finanziell und kommunikativ zu planen – inklusive der besonderen Dynamik von Familienunternehmen und dem „emotionalen Faktor“.

Nachhaltigkeit in Tourismus & Entrepreneurship

Beim Inselhopping (z. B. Juist – Baltrum – Norderney) analysieren Sie Nachhaltigkeitskonflikte vor Ort und entwickeln unternehmerische Lösungen für Destinationen: von Angebotsideen bis zu Maßnahmenpaketen für Stakeholder.

So entsteht ein Schwerpunkt, der handlungsfähig macht: Sie lernen, Verantwortung zu übernehmen, Ideen zu testen, Lösungen zu entwickeln – und Ihre Kompetenzen sichtbar zu dokumentieren.