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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
15.10.2026

Fachkräfte der Kindheitspädagogik gesucht

Kontaktbörse an der FH Südwestfalen bringt Studierende der Frühpädagogik und Träger der Kinder- und Jugendhilfe zusammen

Soest. Das Studium an einer Fachhochschule zeichnet sich durch eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis aus. Das gilt auch für den frühpädagogischen Bereich. Der Fachbereich Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften an der FH Südwestfalen hat für seine Studierenden eine Kontaktbörse ausgerichtet. Dabei treffen Vertreter*innen von freigemeinnützigen und öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe auf angehende Fachkräfte der Kindheitspädagogik. Das Ziel auf beiden Seiten ist, schon frühzeitig Kontakte zu knüpfen für Praktika und erste berufliche Stationen.

Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg zu resilienten und sozial kompetenten Persönlichkeiten zu begleiten, die selbstständig handeln und an Gemeinschaft teilhaben können, das umschreibt die Kernaufgabe der (früh)pädagogischen Arbeit. Eine Schlüsselressource nehmen dabei akademisch ausgebildete Fachkräfte ein. Frühpädagog*innen erwerben im Rahmen ihres Studiums an der FH Südwestfalen zentrale theoretische und fachpraktische Grundlagen für die professionelle Arbeit in kindheitspädagogischen Handlungsfeldern. Das eröffnet ihnen ein breites Spektrum an Einsatz- und Karrieremöglichkeiten in kindheitspädagogischen Einrichtungen sowie in Jugendämtern.

Kerstin Werner vom Fachdienst Jugend und Familie der Stadt Lippstadt ist Koordinatorin für den Bereich der Prävention und der Frühen Hilfen. Sie schätzt die Möglichkeit der Kontaktbörse sehr, um frühzeitig mit Studierenden in den Austausch zu kommen: „Als Jugendamt übernehmen wir eine wichtige Aufgabe, gerade im Bereich der Frühpädagogik und der Frühen Hilfen. Vor diesem Hintergrund ist es sehr spannend, mit Frühpädagoginnen und -pädagogen zusammenzuarbeiten, um passgenaue Angebote zu entwickeln, insbesondere im Bereich der Prävention, damit es in den Familien erst gar nicht zu herausfordernden Situationen kommt.“

Auch Michael Stephan, Geschäftsführer der Neuanfang gGmbH, ein freier, gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe in Soest, nutzte die Kontaktbörse, um für Fachkräfte in Projekten vor allem für jüngere Kinder zu werben: „Wir brauchen dort Fachkräfte, die unbedingt Wissen über Entwicklungsrückstände und Diagnostik haben, über Wege, wie man Entwicklungsrückstände aufholt und die zusätzlich über Expertise im Bereich der pädagogischen Begleitung der Eltern verfügen. Wir freuen uns auf Absolventinnen und Absolventen, die gemeinsam mit uns daran arbeiten wollen, die Lebenswirklichkeit der Kinder zu verbessern. Wenn wir glückliche Kinder haben, haben wir in der Regel auch glückliche Eltern.“