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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
29.09.2026

KI-Tagung der Fachhochschule Südwestfalen lockt Experten der Branche nach Iserlohn

Zahlreiche Fachvorträge beleuchten und bewerten den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Unternehmen / Wertvolles Forum zum Netzwerken

Iserlohn. Wenn auf dem großen Parkplatz der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn Autos mit Kennzeichen aus gefühlt dem gesamten Bundesgebiet stehen, dann findet in der Hochschule offensichtlich eine Veranstaltung von großer inhaltlicher Bedeutung und überregionaler Strahlkraft statt. Beides gilt mit Sicherheit für die Fachtagung zu Künstlicher Intelligenz und Data Science, die zum zweiten Mal an der Hochschule und erstmalig am Standort Iserlohn ausgerichtet wurde

Unter dem Motto „Industry meets Science“ veranstaltete die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn in Kooperation mit dem VDI, Verein Deutscher Ingenieure, jetzt die zweite Fachtagung zu Künstlicher Intelligenz und Data Science. Weit über 200 Teilnehmende aus Wissenschaft und Wirtschaft kamen auf dem Campus zusammen, um sich über aktuelle Entwicklungen und praktische Anwendungen von Künstlicher Intelligenz zu informieren. Zugleich bot die Tagung reichlich Raum für Austausch und Vernetzung. Und gerade diese Bedeutung als Plattform zum Netzwerken strich Organisator Prof. Dr. Christian Gawron heraus: „Wir bringen Anwender aus der Industrie, Unternehmen sowie Absolventinnen und Absolventen der Hochschule zusammen. Dieser Austausch ist sehr wertvoll“, sagt Gawron. Daraus könnten künftig auch neue gemeinsame Projekte mit Unternehmen entstehen.

 

Bereits zum Auftakt in die Veranstaltung stand die Verbindung von Wissenschaft und Praxis im Fokus. Franz Kleinschnittger vom VDI verwies auf die Veränderungen durch Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. KI könne als Werkzeug dazu beitragen, Prozesse effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Prof. Dr. Andreas Nevoigt, Prorektor für Forschung und Transfer der Fachhochschule Südwestfalen, betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Unternehmen und der Vernetzung.

 

Angela Freimuth, Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen, ergänzte mit ihrem Grußwort die politische Perspektive. Sie hob die Chancen neuer Technologien und die Potenziale in der Region Südwestfalen hervor. Dabei warb sie dafür, neuen Entwicklungen neugierig und kritisch zu begegnen und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

 

In zwei Keynotes ging es anschließend um aktuelle Entwicklungen rund um KI. Dr. Christian Temath von KI.NRW sprach über Chancen, Hürden und Strategien für KI-Lösungen in und aus Nordrhein-Westfalen. Thomas Froese vom VDI thematisierte die Bedeutung von Qualifizierung und Anwendungskompetenz. KI könne Entwicklungen beschleunigen, der Mehrwert entstehe jedoch durch den Menschen.

 

Das weitere Fachprogramm zeigte die Bandbreite möglicher KI-Anwendungen. In verschiedenen Tracks ging es unter anderem um industrielle KI, Assistenzsysteme, Software Engineering und Forschung. Jenseits einzelner inhaltlicher Schwerpunkte betont Prof. Dr. Christian Gawron weiter das große Potenzial, das in so einem Format liegt: „Es gehört auch zu den Aufgaben einer Hochschule, Wissen in die Unternehmen zu tragen und damit den Transfer zu fördern. Damit bringen wir Wissen sozusagen auf die Straße“, so der Organisator.

 

Eine Fortsetzung ist für das kommende Jahr bereits anvisiert.