Luca Marie Reers hat den Präsenz-Studiengang Frühpädagogik B.A. an der FH Südwestfalen studiert. Warum sie sich für das Studium entschieden hat, wie gut sie sich auf den Start ins Berufsleben vorbereitet fühlt und wie ihre weiteren Pläne aussehen, schildert sie im Interview.
Frau Reers, Sie haben den Präsenz-Studiengang Frühpädagogik B.A. absolviert. Warum haben Sie sich für genau diesen Studiengang entschieden?
Ich fand die Module, die auf der Website dargestellt wurden, sehr interessant. Das Angebot ist sehr vielfältig – von Recht über Forschung bis hin zu Entwicklungspsychologie.
Was hat Ihnen besonders gut am Studium gefallen?
Das Angebot an Modulen war wirklich sehr gut. Und ich finde, die Professorinnen und Professoren haben wirklich alles gegeben, um Inhalte spannend rüberzubringen und dafür auch sehr abwechslungsreiche Methoden genutzt. Vor allem bei Modulen, die sehr anspruchsvoll sein können, wie Recht oder Forschung.
Was hat Ihnen das Studium persönlich gebracht?
Ich arbeite jetzt in einer Kita im U3-Bereich und mir ist aufgefallen, dass ich, obwohl ich Berufsanfängerin bin, sehr viel Wissen auf verschiedenen Ebenen mitbringe, sei es im Bereich Recht oder Leitung und Management oder Spielpädagogik. Das Studium hat mir den Einstieg sehr erleichtert und ich merke auch, dass ich dadurch für eine Leitungsposition auf jeden Fall qualifiziert bin.
Was ist Ihnen im Studium eher leichtgefallen?
Es wurden zum Beispiel Übungen angeboten, in denen die Inhalte der Vorlesungen nochmal vertieft und praxisnah rübergebracht wurden. Das hat vieles erleichtert.
Würden Sie sagen, das Studium, die ganze Arbeit, das hat sich gelohnt?
Auf jeden Fall! Ich bin sehr froh, das Studium gemacht zu haben. Ich denke darüber nach, auch noch den Masterstudiengang zu absolvieren, aber ich wollte jetzt erst mal ein bisschen arbeiten. Aber das ist auf jeden Fall etwas, das ich mir vorstellen könnte.
Was sehen Ihre beruflichen Pläne aus?
Dadurch, dass ich jetzt einen tiefen Einblick ins leichtere Management erhalten und betriebswirtschaftliche Module absolviert habe, werde ich zukünftig auf jeden Fall eine Leitungsposition anstreben.
Was hat Ihnen an Ihrer Abschlussarbeit mit dem Titel „Die Sicht von Kindern mit Eingliederungshilfeleistungen auf ihre Kindertageseinrichtung – eine qualitative Untersuchung auf Grundlage von Kinderinterviews“ am meisten Spaß gemacht?
Für die Arbeit habe ich qualitative Interviews geführt und es hat viel Spaß gemacht, die Interviews und das Forschungsdesign zu planen und mit den Kindern die Interviews zu führen. Die Antworten, die sie gegeben haben, waren total schön. Wertvoll war aber auch zu merken, wo die eigenen Grenzen liegen, und den gesamten Forschungsprozess einmal zu durchleben.
Frühpädagogik ist genau mein Ding, weil…
…es mich auf mein Arbeitsfeld super vorbereitet hat und ich viel Wissen mitbringe.
