Annika Möller hat den Master-Verbundstudiengang Frühpädagogik studiert. Im Interview erzählt die FH-Absolventin, weshalb sie sich für das berufsbegleitende Studium neben dem Vollzeitjob entschieden hat und berichtet von ihren Erfahrungen und Plänen.
Frau Möller, Sie haben sich für den Verbundstudiengang Frühpädagogik entschieden. Warum haben Sie diese Wahl getroffen?
Mich hat vor allem das System des Verbundstudiums gereizt, bei dem ich mir das Studium selbst einteilen konnte. Ich habe während des gesamten Studiums in Vollzeit im frühpädagogischen Bereich im Gruppendienst einer Kindertagesstätte gearbeitet. Da passte das berufsbegleitende Studium optimal. So konnte ich Berufserfahrungen sammeln und zeitgleich einen Masterabschluss erwerben.
Berichten Sie doch mal von Ihren Erfahrungen während Ihres Frühpädagogik-Studiums: Was hat Ihnen am besten gefallen?
Die Freiheit, die man im Verbundstudium hat, hat mir sehr gefallen. Aber man muss auch sagen, dass man sich bei dem Studienmodell gut selbst organisieren muss, sonst wird es schwierig. Allerdings kann das Studium zeitlich gestreckt werden, wenn es mit der Arbeit nebenbei zu viel wird – diese Flexibilität fand ich sehr gut. Außerdem mochte ich die Freiheit bei der Auswahl der Module. Mit den Wahlpflichtmodulen kann die fachliche Ausrichtung des Studiums gesteuert und auf die individuellen Interessen hin angepasst werden.
Was hat Ihnen das Studium persönlich gebracht?
In erster Linie natürlich einen Master-Abschluss, wie ich es angestrebt habe. Insgesamt aber habe ich durch die Praxisphase und die inhaltliche Breite der Module einen intensiveren Einblick in unterschiedliche Themenbereiche bekommen. Durch die Professionalisierung des Wissens erhoffe ich mir für meine Zukunft mehr Berufsmöglichkeiten.
Nun sind Sie fertig mit dem Studium. Fühlen Sie sich für den Beruf besser aufgestellt?
Auf jeden Fall. Der Studiengang deckt viele verschiedene Bereich ab, wir hatten z.B. Medienpädagogik oder auch ein Praxisprojekt. Demnach ist das Studium so vielfältig wie das Berufsfeld. Kinder wird es immer geben und daher ist die Frühpädagogik ein sehr zukunftsrelevantes Feld.
Und wie sehen Ihre beruflichen nächste Schritte aus?
Ich fange bald einen neuen Job an. Das ist, was mir an der Frühpädagogik so gut gefällt – die Beweglichkeit und Bandbreite. Es gibt viele berufliche Möglichkeiten: in der Fachberatung, der Frühförderung, bei Trägerschaften, die klassische Kita-Leitung, aber auch den Bereich der Forschung oder die Möglichkeit zu promovieren. Das Master-Studium bietet eine tolle Grundlage um für sein Arbeitsleben einen geeigneten Job zu finden oder sich gegebenenfalls noch einmal umzuorientieren.
Frühpädagogik ist cool, weil…
…die Berufsmöglichkeiten vielfältig sind, das Fachgebiet bildungspolitisch nicht außer Acht gelassen werden darf und professionelle Fachkräfte in diesem Bereich unverzichtbar sind.
