Pressemitteilung-Detail

Der perfekte Wegweiser im Studiendschungel
1300 Schülerinnen und Schüler aus dem gesamten Kreisgebiet auf der Westfälischen Studienbörse an der Fachhochschule Südwestfalen
Soest. Woran erkennt man eigentlich, dass eine Großveranstaltung für Schülerinnen und Schüler funktioniert und ihren Sinn erfüllt? Zunächst natürlich daran, dass auch wirklich richtig viele Gäste kommen. Dann daran, dass sie interessiert sind. Daran, dass sie auf unbekannten Terrain nicht orientierungslos umherirren, sondern schnell das finden, was für sie wichtig ist. Und dann natürlich daran, dass sie mit Motivation und Freude bei der Sache sind. Anhand dieser kurzen Checkliste war die Westfälische Studienbörse an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest genau das, was sie sein sollte: ein absolut wertvoller Orientierungstermin und der perfekte Ort, um Zukunftspläne zu schmieden.
Die Westfälische Studienbörse ist eine gemeinsame Initiative der Bundesagentur für Arbeit Meschede-Soest und der Fachhochschule Südwestfalen, die die Veranstaltung alle zwei Jahre auf ihrem Campus in Soest ausrichtet. Und dort wurden die Schülerinnen und Schüler aus dem Soester Kreisgebiet zunächst von Rektor Professor Dr. Dr. Alexander Prange begrüßt. „Dieser Tag gibt Ihnen die Möglichkeit, wichtige Eindrücke jenseits des Schulalttages zu sammeln und neue Perspektiven zu bekommen. Seien Sie neugierig, stellen Sie Ihre Fragen“, gab der Rektor den nicht weniger als 1300 Schülerinnen und Schülern aus dem Kreis Soest mit auf ihren Weg über den Hochschulcampus. Mitorganisatorin Yvonne Fuchs betonte im Anschluss das große Potenzial der Studienbörse: „Es ist absolut selten, dass so viele Hochschulen zusammenfinden. Das ist eine tolle Chance für Sie.“
Yvonne Fuchs deutete damit den wesentlichen Charakter der Westfälischen Studienbörse an. Neben der Fachhochschule Südwestfalen sorgten etwa 20 weitere Hochschulen für richtiges Messefeeling, darunter die Universitäten in Münster, Bielefeld, Dortmund, Wuppertal und Witten/Herdecke. In der Business-Lounge hatte zahlreiche Unternehmen ihre Stände aufgebaut, die Studienplätze für ein duales Studium anbieten. Die vielseitigste Visitenkarte konnte natürlich die Fachhochschule Südwestfalen in ihrer Gastgeberrolle verteilen. In Workshops, Laborführungen, Vorträgen und vielen interaktiven Formaten gewährte sie exklusive Einblicke in Studienmöglichkeiten und Studienalltag an ihren Standorten.
Wie bedeutsam diese Einblicke sind, machten auch die Lehrerinnen und Lehrer deutlich, die ihre Schülerinnen und Schüler nicht nur auf die Studienbörse begleiteten, sondern auch die Sorgen und Probleme bei der Berufsorientierung kennen. „Das riesige Informationsangebot im Internet kann überfordern und dann sogar blockieren“, sagt Christina Krampe, Lehrerin am Städtischen Gymnasium Erwitte. „Hier auf dem Campus kann man ganz praxisnah etwas erleben, die Informationen sind vorgefiltert und konzentrieren sich auf die Optionen hier in der Region“, so die Lehrerin, die darin einen sehr zielgenauen Fokus sieht: „Die meisten wollen schon hier in der Nähe bleiben und nicht weit weg. Ein wichtiges Thema ist die Jobperspektive angesichts von Künstlicher Intelligenz. Aber auch der Wunsch, berufsbegleitend zu studieren und damit schon zeitnah Geld zu verdienen, spielt eine große Rolle.
Die Westfälische Studienbörse eröffnet übrigens auch die Möglichkeit, direkt Nägel mit Köpfen zu machen. Das Bewerbungsfenster an der Fachhochschule Südwestfalen steht nämlich derzeit noch offen. Eine Bewerbung ist möglich unter www.fh-swf.de/cms/bewerbung. Dazu bietet die Hochschule in den kommenden Tagen auch noch weitere Infotermine. Sie sind zu finden unter www.fh-swf.de/cms/events.