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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
30.10.2025

Akademische Abschlussfeier der Agrarier

Jahrgänge mit Ideen, Witz und Organisationstalent verabschiedet

Soest. „Endlich ein Student“ – so erinnert sich Eric Pehle, Semestersprecher des Studiengangs Agrarwirtschaft Bachelor an den Start ins Studierendenleben. Und jetzt, gut drei, bzw. zwei Jahre später, ist diese prägende Phase auch schon wieder vorbei – vorerst. Am Wochenende verabschiedete der Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule feierlich seine Absolventinnen und Absolventen.

Prägend ist ein Studium am Fachbereich Agrarwirtschaft in vielerlei Hinsicht. Pehle warf noch einmal den Blick zurück auf das Ankommen auf dem Soester Campus mit den Einführungstagen in Hardehausen, der Glühweinwanderung, dem Nikolausball, dem legendären Sommerfest, anspruchsvollen Prüfungsphasen, Exkursionen und viel mehr. Für den Fachbereich charakteristisch schätzte der Semestersprecher ebenso den guten „kurzen“ Draht zu den Lehrenden und den sehr familiären Charakter. Auch die Mensa erhielt von dem Absolventen Bestnoten, allerdings, „wäre schön, wenn es mehr Schwein geben würde“. Für die Zukunft wünscht er sich und allen, die im Agri-Business tätig sind, ein ausreichendes Auskommen, Fairness und gesellschaftliche Anerkennung sowie Mut, das Wissen und die Schöpfung zu bewahren.

Prof. Dr. Marc Boelhauve, Dekan des Fachbereichs Agrarwirtschaft, überreichte 65 Abschlussurkunden an Bachelor- und Master-Absolvierende, nicht ohne vorher die zurückliegenden Semester Revue passieren zu lassen, in denen „Moduleinheiten in der Chemie, Statistik oder Grünlandwirtschaft und anderen Fächern härter als ein trockener Sommer auf verdichteten Böden sein können“. Eine Blitzumfrage unter den Professor*innen habe ergeben, dass es sich bei den Anwesenden um sehr angenehme Jahrgänge, voller Ideen, Witz und Organisationswillen handele. Im Bachelor Agrarwirtschaft haben sie ein breites fachliches Fundament von Pflanzenbau über Tierhaltung bis zu Betriebswirtschaft und Technik gelegt, einige ihr Wissen im Master weiter vertieft. Fachlich sind die Absolventinnen und Absolventen damit bestens gerüstet für den Übergang vom Studium in die agrarwirtschaftliche Praxis, die sich heute vor großen Herausforderungen wie dem Klimawandel, der globalen und nationalen Ernährungssicherheit oder dem Ressourcenschutz im Zuge der digitalen Transformation sieht.

Die Susatia ist der Ehemaligenverband des Soester Fachbereichs Agrarwirtschaft. Mit großem Engagement setzen sich die Mitglieder für die fachliche Förderung ein und dafür, dass sich Studierende gut in der Hochschule und im Umfeld einleben und sich vernetzen, auch über die Studienzeit hinaus. Der Vorsitzende Jonas Thiel gab den Absolvierenden daher zum akademischen Abschluss mit auf den Weg, neugierig zu bleiben, sich den dafür notwenigen Optimismus zu bewahren und sich für die nachfolgenden Generationen an Studierenden im Verband zu engagieren: „Um in landwirtschaftlichen Jargon zu bleiben: Sie haben die Kuh in den letzten Jahren gemolken, vergessen Sie nun das Füttern nicht!“

Im Rahmen der akademischen Abschlussfeier wurde auch der Förderpreis der Soroptimist International Club Soest für herausragende Abschlussarbeiten von Absolventinnen in Mint-Fächern überreicht. Der Preis geht in diesem Jahr an Barbara Lisa Kockerols, die sich in ihrer Masterarbeit mit dem Thema „Zukünftige Rollenbilder von jungen Frauen in der Landwirtschaft in Nordwestdeutschland“ auseinandergesetzt hat.