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Wir haben einfach unser Bestes gegeben
Vier internationale Studentinnen vom Standort Soest der Fachhochschule Südwestfalen gewinnen die Global Business Students Competition 2024
Soest / New Haven, USA. Vier internationale Studentinnen der Fachhochschule Südwestfalen haben die Global Business Students Competition 2024 der Southern Connecticut State University in New Haven gewonnen. Oindrila Rakshit, Ananyaa Kumar, Thi Ngoc Huyen Mai und Nhi Che setzten sich im Online-Wettbewerb gegen über 100 Studierende von 19 Hochschulen aus elf Nationen durch.
Die Connecticut State University ist seit 2023 eine Partnerhochschule der Fachhochschule Südwestfalen. Bereits zum zweiten Mal hat ein Team des Studiengangs Business Administration with Informatics an einem solchen Wettbewerb, der von einer US-Partnerhochschule ausgerichtet wird, teilgenommen – und gewonnen. Aufgabe für das Team in diesem Jahr war ein Human Resources-Thema. Anhand eines echten Falles sollten die Studentinnen Ideen zur Verbesserung der Mitarbeiterbindung und zur Reduzierung der Telefonnutzung während der Arbeitszeit entwickeln. „Wir sollten Lösungen entwickeln, die mit weniger als 10.000 US-Dollar praktikabel und realistisch umgesetzt werden könnten“, erklärt Ananyaa Kumar.
Ihre Lösungsansätze mussten die Teams in Gruppenarbeit entwickeln und schließlich realen Unternehmen als Auftraggebern präsentieren. Aufgrund der Semesterferien war das Soester Team verteilt über Deutschland, Indien und Vietnam und damit in unterschiedlichen Zeitzonen. Trotzdem gelang es den vier Studentinnen, gemeinsam präzise Lösungen für die Aufgabenstellung zu entwickeln und die Jury zu überzeugen. „Wir sind nicht mit der Einstellung in den Wettbewerb gegangen: Oh mein Gott, wir müssen unbedingt gewinnen“, meint Oindrila Rakshit. „Unsere Einstellung war eher: Das ist etwas Neues, lass es uns versuchen und Spaß haben.“ Wichtig sei ihr aber, immer ihr Bestes zu geben, gleich ob es eine große oder eine kleine Sache sei. „Und das ist was wir getan haben – wir haben einfach unser Bestes gegeben.“
Die Teilnahme am Wettbewerb ist für die Studierenden keine Studienleistung, sondern komplett freiwillig. „Als wir die Bewerbungen von diesen vier Studentinnen sahen, haben wir gedacht, das ist unser Dream Team, die machen das“, erzählt Prof. Dr. Henrik Janzen. „Diese vier gehören wirklich zu den besten Studierenden, die wir haben.“ Zusammen mit dem wissenschaftlichen Mitarbeiter Oleksandr Prokhorov hat er das Team motiviert und betreut. Den Wettbewerb sehen beide als ideale Ergänzung „Das ist natürlich eine wunderbare Möglichkeit, auf einfachem Wege internationale Erfahrungen zu sammeln“, so Janzen.
Ein Grund, die Zusammenarbeit mit der Partnerhochschule fortzusetzen und auszubauen. Für die Zusammenarbeit haben Janzen und Dekanin Prof. Dr. Dina Dreisbach bei einem Besuch in New Haven eine Roadmap mit der Connecticut State University ausgearbeitet. Im Anschluss an die jetzt erfolgreich abgeschlossene gegenseitige Teilnahme an virtuellen Veranstaltungen stehen im nächsten Schritt Summerschools in New Haven und Soest an, die von Studierenden der jeweiligen Partnerhochschule besucht werden. Und auch ein gemeinsamer Dual Degree-Studiengang ist bereits in Planung.