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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
27.11.2023

Lana Bautz holt Budde-Preis nach Lüdenscheid

Medizintechnik-Absolventin der Fachhochschule Südwestfalen für herausragende Abschlussarbeit geehrt

Lüdenscheid. Jährlich zeichnet die Budde-Stiftung Absolventinnen und Absolventen der Fachhochschule Südwestfalen für ihre herausragenden Abschlussarbeiten mit dem Budde-Preis aus. In diesem Jahr geht die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung nach Lüdenscheid. Lana Bautz, Absolventin des Masterstudiengangs Medizintechnik, bekamen für ihre Arbeiten nicht nur eine glatte eins, sondern auch den prestigeträchtigen Preis.

Große Ehre für den Standort Lüdenscheid der Fachhochschule Südwestfalen. Lana Bautz hat mit ihrer herausragenden Abschlussarbeit im Masterstudiengang Medizintechnik den Budde-Preis gewonnen. Weitere Preisträger sind Oliver Fastenrath und die derzeit in den USA weilende Justine Gundermann vom Standort Iserlohn. Für alle drei hatte Rektor Prof. Dr. Claus Schuster in seiner Begrüßungsrede natürlich lobende, aber durchaus auch aufrüttelnde Worte parat. „Sie gehören zu den besten Studierenden, daraus entsteht aber auch Verantwortung. Sie werden Verantwortung tragen für die Geschicke anderer Menschen. Es kommt also auf Sie an, Entscheidungen jenseits von Eigensinn und Egoismus zu treffen“, so der Rektor.

 

Prof. Dr. Andreas Nevoigt, Prorektor für Forschung und Technologietransfer und zugleich Vorstandsmitglied der Budde-Stiftung, moderierte anschließend die Verleihung des Budde-Preises. „Der Preis wird für herausragende Abschlussarbeiten vergeben, die sich durch einen besonderen Innovationsgehalt sowie hohe Kreativität auszeichnen“, so Nevoigt, der anschließend von einem schwierigen Entscheidungsprozess unter zahlreichen Bewerberinnen und Bewerbern berichtete.

 

Schließlich fiel die Entscheidung auf Lana Bautz. In ihrer Abschlussarbeit, die in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Schleswig-Holsteins in Kiel entstanden ist, beschäftigte sich die 26-Jährige mit der Brustbildgebung mittels Magnetresonanztomografie (MRT).  Konkret ging es darum, Verkalkungen in der weiblichen Brust ohne Einsatz von Kontrastmitteln sichtbar zu machen. Diese so genannte suszebtibilitätsgewichtete Bildgebung kann jedoch sehr patientengenau eingestellt werden. Lana Bautz bestimmte in ihrer Arbeit mittels Simulationen optimale Parameter zur Darstellung von Verkalkungen in verschiedenen Größen. Betreut wurden die Arbeit von Prof. Dr. Jens Gröbner