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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
22.11.2023

Große Absolventenfeiern an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen

Nachdem einige Jahre Corona bedingt nicht wirklich gefeiert werden konnte, wurde jetzt alles nachgeholt

Hagen. Partystimmung an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Mit zwei großen Absolventenfeiern wurden jetzt die Studierenden vieler Studiengänge verabschiedet. Und es hatte sich einiges an positiver Energie angestaut. Etliche Jahre konnten Corona bedingt keine „echten“ Abschlussfeiern veranstaltet werden. Jetzt wurde alles nachgeholt. Endlich.

Teilweise liegt ihr Abschluss schon Jahre zurück, wirklich feiern konnten sie ihre Erfolge aber noch nicht. Zumindest nicht offiziell an der Hochschule. Corona bedingt verabschiedete der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen nun die Absolventinnen und Absolventen aus gleich vier Jahrgängen. „Umso mehr freuen wir uns, unsere Ehemaligen wiederzusehen und ihnen im würdigen Rahmen herzlich zu Ihren Leistungen zu gratulieren“, leitete Moderator Prof. Harald Mundinger in den Abend ein.

 

Anschließend übergab Mundinger das Mikrofon an Dekan Prof. Dr. Sven Exnowski. Der blickte in seiner Festrede auf die genommenen Hürden des Studiums zurück, wagte aber vor allem einen Ausblick: „Sie haben bei uns viel gelernt. Wichtig sind aber auch Softskills wie Empathie, Ideenreichtum und Fleiß. Mit der Kombination aus allem werden Sie sehr erfolgreich sein“, so der Dekan. Anschließend richtete Exnowski noch einen Appell an seine ehemaligen Schützlinge: „Seien Sie erfolgreich, ziehen Sie hinaus in die Welt. Aber bleiben Sie mit uns in Kontakt.“ Damit waren dann der offiziellen Worte genug gewechselt. Der Lichthof der Hochschule bildete dann den feierlichen Rahmen für einen langen Partyabend.


Nicht minder feierlich waren bereits einige Tage zuvor die Absolventinnen und Absolventen des Bachelorverbundstudiengangs Wirtschaftsingenieurwesen sowie des Masterverbundstudiengangs Management für Ingenieur- und Naturwissenschaften verabschiedet worden. Auch hier kam es durch Corona zu einem gewissen „Partystau“. Seit 2019 hatte es auch hier keine persönliche Verabschiedung geben können, sodass es viel mehr Hände als gewöhnlich zu schütteln gab. Und diese Hände hatten in den zurückliegenden Jahren Enormes geleistet. Das Verbundstudium steht für die Kombination von Studium und Beruf. Wer es schafft, der hat also beides geschafft, beides unter einen Hut bekommen.



Und trotz Mehrfachbelastung fällt die Beurteilung des Verbundstudiums fast durchweg positiv aus. Laut Umfrage zeigen sich mehr als 95 Prozent der Absolventinnen und Absolventen mit dem Studium zufrieden oder sehr zufrieden und würden es weiterempfehlen. Bei gut einem Drittel der Befragten der letzten Jahre hatte sich die berufliche Situation bereits innerhalb des ersten Jahres nach dem Studienabschluss verbessert. Gerade diese Tatsache dürfte auch in Zukunft motivieren, die Doppelbelastung eines Verbundstudiums auf sich zu nehmen. Die Belohnung ist nämlich häufig nicht nur eine tolle Absolventenfeier. Sondern eine deutliche Aufwertung der persönlichen beruflichen Perspektiven.