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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
09.03.2023

Mit Projektmanagement zur effizienten Lernstrategie

Tipp vom Studenten: Agil und flexibel auf die Prüfungen vorbereiten

Soest. Das Sommersemester 2023 ist gestartet. Zwar „genießen“ die Studierenden der Fachhochschule Südwestfalen noch ein paar vorlesungsfreie Tage, diese Zeit nutzen die meisten aber, um für Klausuren im zweiten Prüfungszeitraum von Mitte bis Ende März zu lernen. Eine geschickte Lernstrategie hat Manuel Geil parat, anwendbar auf Abi-Klausuren, Klausuren im Studium und Prüfungen aller Art. Gelernt hat der Student diese im Studiengang Digitale Technologien, Praxistransfer par excellence!

Informatik-Studium, freiberuflicher Software-Entwickler, Bachelor in „Media and Communications for Digital Business“ – manchmal macht die berufliche Laufbahn ein paar Schlenker. Für Manuel Geil kein Problem, im Gegenteil. Die Zeit als Freelancer hat er genutzt, um Berufserfahrung zu sammeln. Jetzt studiert er im zweiten Semester Digitale Technologien, arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der FH und will im Anschluss an den Master auch noch promovieren. Ein Modul hat es ihm besonders angetan: Agiles Projektmanagement. Diese Methode kann viele Projekte effizient zum erfolgreichen Abschluss bringen – sogar die Vorbereitung auf Prüfungen. Kurz gesagt, folgt das klassische Projektmanagement einem linearen, monolithischen Ansatz. Bereits zu Beginn eines Projekts wird das Ziel definiert und geplant, alle Variablen wie Kosten, Termine, Ressourcen etc. werden berücksichtigt. Im Unterschied kann das Agile Projektmanagement mit Methoden wie Scrum oder Kanban flexibler reagieren. Es wird in kürzeren und detaillierteren Planungsphasen gedacht. Die einzelnen Arbeitsschritte werden separat behandelt und bearbeitet. Auf Unvorhergesehenes kann schneller reagiert werden. Genau das hat Prof. Dr. Andreas Wübbeke im Modul simuliert, den Studierenden immer neue Herausforderungen bei der Bearbeitung ihrer Projekte gestellt. Von Lieferengpässen bis hin zur Pleite des Auftraggebers war alles dabei.

„Man kann nicht sagen, welche Variante besser ist. Das muss von Projekt zu Projekt entschieden werden, ob sich eher die klassische oder die agile Methode anbietet“, erklärt der Student. Was die Prüfungsvorbereitung angeht, ist er sich aber sicher: „Agil, auf jeden Fall! Ich stelle ja hin und wieder fest, das habe ich nicht verstanden, da muss ich nochmal nacharbeiten, nachlernen. Oder ich wähle aus meinem Lernpaket gezielt eine Aufgabe aus und nehme mir diese vor für den Tag. Da kann ich nicht linear vorgehen, das Lernen muss flexibel gestaltet werden und auf unvorhergesehene Widerstände reagieren können.“


Hilfreich ist es auch, im Team zu lernen, findet Geil. Beim Lernen treffen Expert*innen für unterschiedliche Fachgebiete und Aufgaben regelmäßig aufeinander und können sich gegenseitig unterstützen, vom Spezialwissen jeder/jedes Einzelnen profitieren. Natürlich muss dabei auch noch jeder selbst individuell arbeiten. Vorteilhaft ist es aber, in der Diskussion im Team frühzeitig zu merken, ob irgendwo noch Lernnachholbedarf besteht. Bisher findet Lernen in Schule und Studium eher linear statt. In der Regel wird dabei viel Wissen in einem bestimmten Zeitraum gelernt und zur Prüfung abgerufen. Es gibt daneben bereits, angelehnt an die Methoden aus Softwareentwicklung und Betriebswirtschaft, neuere Ansätze für Unterrichtsmethoden, die ein flexibleres Lernen in agilen Schritten vorsehen. „Bildung goes Scrum“ – von Manuel Geil getestet und für wertvoll befunden. Mehr Informationen dazu auf der Website unter

www.fh-swf.de/cms/projektmanagement.