Pressemitteilung-Detail

Lichtsteuerung 2023: Connected Lighting
After-Work-Konferenz an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen bringt Expertinnen und Experten aus der Branche zusammen
Hagen. Es ist die Zeit der Comebacks. Und so legte auch die After-Work-Konferenz „Lichtsteuerung“ an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen nach der Corona-Pause einen Neustart in Präsenz hin. Und das, wie Organisatorin und Moderatorin Prof. Meike Barfuß zufrieden feststellen konnte, durchaus mit Erfolg. Mit dem Thema „Connected Lighting“ brachte sie zahlreiche Expertinnen und Experten aus der Branche zusammen.
Seit einigen Jahren bietet die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen in Zusammenarbeit mit der Lichttechnischen Gesellschaft des Ruhrgebiets (LTGR) unter dem Titel „Lichtsteuerung: Connected Lighting“ in unregelmäßigen Abständen After-Work.Konferenzen an. Das Format hatte sich etabliert und bot Expertinnen und Experten aus der Lichttechnik-Branche ein Forum zur Weiterbildung und zum Netzwerken. Dann kam Corona und zwang die Konferenz vorübergehend ins Internet. Nun gab es den Neustart in Präsenz. Garniert mit der Möglichkeit, die Vorträge weiterhin online zu verfolgen. Beide Varianten wurden dankend angenommen.
Zum Titelthema „Connected Lighting“ versammelte Organisatorin Meike Barfuß drei Fachvorträge aus ganz unterschiedlichen Perspektiven und mit ganz unterschiedlichen Schwerpunkten. „Das zeigt auch die Vielseitigkeit unseres brandneuen Master-Verbundstudiengangs, der ja ebenfalls den Titel Connected Lighting trägt“, so die Organisatorin. Den Auftakt in den Abend machte dann Prof. Dr. Ines von Weichs. Sie lehrt ebenfalls an der Fachhochschule Südwestfalen, allerdings im Fachbereich Technische Betriebswirtschaft. Ihr Fokus richtete sich auf digitale Geschäftsmodelle, deren Potenziale sie anschließend gekonnt auf die Lichtbranche bezog. Anschließend übernahm Jürgen Spitz das Mikrophon. Er verantwortet bei der Lüdenscheider Firma DIAL die Bereiche Licht und Smart Building und ging in seinem Vortrag sehr beispielnah der Frage nach, wer bei Neubauprojekten für die Gebäudeautomation verantwortlich ist.
Den Schlussvortrag übernahm Prof. Meike Barfuß dann selbst. Sie holte das Thema Connected Lighting am Beispiel der Echtzeit-Fluchtweglenkung in die Praxis. „Fluchtwege in Gebäuden sind in aller Regel statisch. Wenn man sie dynamisch macht, kann das die Rettungschancen sehr positiv beeinflussen“, so Barfuß. Als Standort für die nötigen Sensoren arbeitete sie vorhandene Leuchten heraus. „An diese Infrastruktur kann man andocken“, so ihre Überzeugung, die sie schließlich am konkreten Beispiel belegen konnte.