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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
31.10.2022

Verwaltungsdirektor Reinhard Neundorf verabschiedet

29 Jahre an der Fachhochschule Südwestfalen

Iserlohn. Im Rahmen einer Feierstunde wurde der langjährige Verwaltungsdirektor und Dezernent für das Finanz- und Gebäudemanagement der Fachhochschule Südwestfalen, Reinhard Neundorf, in den Ruhestand verabschiedet.

„Ich blicke heute mit großer Zufriedenheit und Dankbarkeit auf mehr als 50 Jahre Berufsleben zurück, das am 1. August 1972 mit einer kaufmännischen Ausbildung begann, resümiert Neundorf. Dieser schlossen sich Studium und weitere berufliche Stationen im Bereich der Hochschulen und schließlich 29 Jahre in der Fachhochschule Südwestfalen und ihrer Vorgängereinrichtung an.

Die Gründung der Fachhochschule Südwestfalen 2002 mit ihren damals zunächst vier Standorten in Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest stellte den Beginn einer neuen Fachhochschul-Ära dar. „Gemeinsam haben wir viel in diesen 20 Jahren erreicht“, blickt er auf diese auch für ihn besonders spannende und gut in Erinnerung gebliebene Zeit zurück. Letztlich waren es nicht nur Organisationseinheiten wie Fachbereiche, Bibliothek oder Gremien und Prozesse, die verändert werden mussten. Insbesondere die Menschen waren dabei mitzunehmen und zu beteiligen. „Das ist uns gut gelungen“, ist Neundorf überzeugt, „die Fachhochschule Südwestfalen ist heute als eine der größeren ihrer Art in Nordrhein-Westfalen in Lehre, Forschung und auch mit ihrer Verwaltung bestens etabliert.“

Die Anfänge im Finanzmanagement der Hochschule, so erinnert er sich, waren von der Kameralistik geprägt, einer 1993 noch sehr üblichen Form des Rechnungswesens in der öffentlichen Verwaltung. Eine neue CDU/FDP-geführte Landesregierung und ein neues Hochschulgesetz boten 2007 den Hochschulen in ganz NRW erstmals die Möglichkeit, ein kaufmännisches Rechnungswesen einzuführen und die Kameralistik abzulösen – Hochschulen wie Unternehmen zu führen, war damals ein Stichwort dazu. „Wir waren von Beginn an dabei: Inventur, neue Software, neue Prozesse und neue Anforderungen an die Wirtschaftsplanung, die Bilanzierung und den Jahresabschluss, das waren für uns viele Herausforderungen, die wir gemeinsam in den Teams gut gelöst haben, blickt er auf bewegte Zeiten und viele spannende Projekte zurück.

Aktuell steht auch im Finanzmanagement der Hochschule die Digitalisierung im Fokus. „Wir haben schon vor einigen Jahren damit begonnen, elektronische Prozesse in unserem Rechnungswesen einzuführen. Brauchten papiergebundene Prozesse zwischen unseren heute mit Lüdenscheid fünf Standorten in Südwestfalen einst Tage und mitunter Wochen, so sind sie heute oft innerhalb weniger Stunden abgeschlossen, sagt Neundorf abschließend mit einem Dank an alle seine beruflichen Partner in und außerhalb der Fachhochschule Südwestfalen.

Nebenberuflich war und ist Neundorf bis heute als Referent in der Fortbildung für Finanzthemen der Hochschulen in ganz NRW tätig. „Ich habe meine Erfahrungen immer sehr gerne Dritten zu vermitteln versucht, auch Fachveranstaltungen dazu moderiert und daran mitgewirkt, ein Kompetenzzentrum für das Finanzwesen der Hochschulen in NRW zu gründen“, erinnert sich er sich auch an diese Zeit sehr gerne. Und eine langjährige Geschäftsführertätigkeit in einem der An-Institute der Hochschule wird Reinhard Neundorf fortsetzen, auch noch nach seiner aktiven Hochschulzeit.

In der Zukunft, davon ist er überzeugt „wird mir bestimmt nicht langweilig“. Gerade erst wurde er in das Kuratorium der Hochschulstiftung Südwestfalen berufen. Daneben erwarten ihn sein ehrenamtliches Engagement in der Jürgen-Wahn-Stiftung in Soest, aber auch für Familie, Kinder, Enkel, Freunde sowie Hobbys und Reisen soll demnächst mehr Zeit reserviert werden.

Kanzler Heinz-Joachim Henkemeier und Rektor Prof. Dr. Claus Schuster betonten bei der Verabschiedung, dass Reinhard Neundorf stets mit Weitblick und großer fachlicher Expertise den Wandel der Hochschule begleitet hat und einen großen Beitrag zu ihrer erfolgreichen Entwicklung geleistet hat.