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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
27.10.2022

Eine Siegerin, an der kein Weg vorbeiführte

Alumni-Hagen-Preis an der Fachhochschule Südwestfalen geht an Jennifer Netzler

Hagen/Iserlohn. Jennifer Netzler hat den Alumni-Hagen-Preis 2022 an der Fachhochschule Südwestfalen gewonnen. Die 27-Jährige Studentin im Masterstudiengangs Informatics and Business wurde damit für ihr starkes Engagement weit über das eigene Studium hinaus ausgezeichnet. Eigentlich gab es kaum ein Gremium, kaum ein Projekt, in dem Jennifer Netzler nicht mitgearbeitet hat. Nun gab es dafür den jährlich vergebenen und mit 300 Euro dotierten Preis.

Preisverleihungen können ja so spannend sein. Unzählige aussichtsreiche Kandidatinnen und Kandidaten schielen auf eine glänzende Trophäe, die schließlich irgendjemand nach dem siebzehnten Trommelwirbel wortreich in die Höhe stemmt. So war diese Preisverleihung nicht. Sie stand nicht im Zeichen der Spannung. Weil sie nicht spannend war. Sie stand im Zeichen der Siegerin. So, wie es sich für eine Siegerehrung eigentlich gehört. Und damit wurde sie Jennifer Netzler besonders gerecht. Gleich drei Professoren der Fachhochschule Südwestfalen hatten sie unabhängig voneinander für den Alumni-Preis nominiert. „Das hatten wir noch nie“, sagt Björn Heise, stellvertretender Vorsitzender vom stiftenden Verein der Freunde, „und damit war die Sache klar“.

 

Mehr geht eigentlich nicht. Jennifer Netzler unterstützte ihre Hochschule als Mitglied im Senat, im Fachbereichsrat Technische Betriebswirtschaft, im Kuratorium der Hochschulstiftung oder der kommissarischen Ethikkommission. Außerdem gab sie ihrem Fachbereich und ihrem Studiengang in Imagevideos ein Gesicht, half Neustudierenden beim Studienstart und packte bei Schulkooperationen mit an. „Sie haben besonderen Einsatz gezeigt“, sagte Björn Heise bei der Preisverleihung, „und mit diesem uneigennützigen Engagement haben Sie sich diesen Preis mehr als verdient.“

 

Und dass uneigennütziges Engagement auch persönlich sehr erfüllend sein kann, betonte die Preisträgerin dann anschließend selbst: „Ich habe durch meinen Einsatz selbst viel mitgenommen, er hat mich menschlich geformt. Ich kann jedem Studierenden nur empfehlen, sich für seinen Fachbereich und die Hochschule zu engagieren. Nur so kann man auch etwas verändern.“