Pressemitteilung-Detail

Erstsemester frischen freiwillig ihr Mathe-Wissen auf
Mathe-Vorkurs an der FH vier Wochen vor Vorlesungsbeginn gestartet – Realistische Selbsteinschätzung und Hilfe zur Selbsthilfe
Soest. Die allerersten „Erstis“ sind da an der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Vier Wochen vor regulärem Vorlesungsstart frischen die Neu-Studierenden in den Bachelorstudiengängen Maschinenbau und Digitale Technologien ihre Mathe-Kenntnisse im Vorkurs auf. Dabei wird vor allem Mathe-Wissen aus der Mittelstufe wie Prozentrechnung, Quadratische Gleichungen, Wurzelrechnung und vieles mehr wiederholt. Wer eine Auffrischung dringend nötig hat, wird dabei unterstützt von Prof. Dr. Mark Schülke, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und studentischen Tutoren.
Der Mathe-Vorkurs ist ein freiwilliges Angebot. Die Übungsklausuren, die in den kommenden vier Wochen geschrieben werden, fließen nicht als Note in das Studium ein, werden aber korrigiert. So bekommen die Studierenden vor Beginn der eigentlichen Mathe-Vorlesungen schon eine Rückmeldung, welche Themen sie sich vielleicht noch einmal genauer ansehen sollten.
Seit einigen Jahren bieten die technischen Fachbereiche an der FH in Soest Vorkurse an. „Wir haben festgestellt, dass die Mathe-Vorkenntnisse bei den Studierenden im ersten Semester seit Jahren rückläufig sind, auch schon bei den Grundlagen aus der Mittelstufe“, erläutert Prof. Dr. Mark Schülke, Professor für Mathe und Physik am Fachbereich Maschinenbau-Automatisierungstechnik, den Hintergrund. Im Vorkurs können zwar keine eklatanten Wissenslücken komplett geschlossen werden. Die täglichen Vorlesungen, Übungen und Wissenskontrollen verhelfen aber zu einer realistischen Selbsteinschätzung. Damit bleiben die Studierenden nicht allein, Übungsleiter sind Studierende, die bei den Aufgaben helfen. Zusätzlich hilft Oliver Berchem vom Lernzentrum „StudiPoint“ in den Fächern Mathematik, Physik und Technische Mechanik weiter.
„Sie haben doch schon Einiges richtig gemacht“, freut sich Professor Schülke über die sehr gute Quote an Freiwilligen im Vorkurs. Mit der Entscheidung für einen Studiengang aus dem MINT-Bereich, habe man fast schon die Garantie auf einen spannenden Job in der Zukunft. Ohne Mathe geht es dabei in der Regel nicht. „Trotz diverser Hilfsmittel im digitalen Zeitalter sind Bereiche wie Physik, Ingenieurwissenschaften, Informatik, aber auch Wirtschaftswissenschaften ohne Mathematik nicht denkbar. Der Ingenieur muss vielfältigste Problemstellungen analysieren und beschreiben, Berechnungen zunächst definieren, um später die Rechenergebnisse einordnen zu können“, so Schülke.