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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
07.09.2022

Zweiter Mathe-Tag an der FH Südwestfalen

124 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 bis 11 lösen einen Tag lang Mathe-Aufgaben außerhalb des normalen Schulunterrichts

Arnsberg/Meschede/Soest/Sundern. Am 1. September hat zum zweiten Mal der Mathe-Tag an der Fachhochschule Südwestfalen in Meschede stattgefunden. 124 Schülerinnen und Schüler aus der 6. bis 11. Jahrgangsstufe lösten Mathe-Aufgaben außerhalb des normalen Schulunterrichts und lernten im sprichwörtlichen Sinne etwas fürs Leben.

Zum Beispiel, dass Schere, Stein, Papier nicht nur ein kurzweiliges Spiel ist: Wer sich mit Taktik und Zufall auskennt, ist hier klar im Vorteil. Oder dass die Gestalt von Sonnenblumen etwas mit Fibonacci-Zahlen zu tun hat. Oder ob ein Hotel mit unendlich vielen Zimmern ausgebucht sein kann. Oder welchen Einfluss Künstliche Intelligenz auf die Werbung hat, die wir erhalten. Oder wie sich die Mühlenkopf-Schanze in Willingen mathematisch modellieren lässt. Oder, oder, oder: Insgesamt gab es auf dem Mathe-Tag 14 verschiedene Workshops, aus denen sich die Teilnehmenden je zwei aussuchen konnten.

 

Die Workshops haben Prof. Dr. Monika Reimpell und ihr Team von der Fachhochschule Südwestfalen gemeinsam mit Lehrkräften von Schulen im Hochsauerlandkreis organisiert. Gemeinsame Zielsetzung ist es, das Interesse von Schülerinnen und Schülern für Mathematik zu fördern. Am zweiten Mathe-Tag beteiligt waren deshalb das Gymnasium der Benediktiner und das Städtische Gymnasium aus Meschede, aus Arnsberg das Franz-Stock-Gymnasium, das Laurentianum und das Mariengymnasium, das Städtische Gymnasium Sundern, das Gymnasium Petrinum Brilon, das Antonianum aus Geseke, das Friedrich-Spee-Gymnasium Rüthen sowie das Archigymnasium Soest.

 

„Wir sind ja quasi als Gründungsmitglieder seit dem ersten Mathe-Tag mit dabei und waren auch bei der Entwicklung des Formats involviert“, erklärt Melanie Blome vom Städtischen Gymnasium Meschede. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Ricarda Abel stellte sie mit sogenannten Soma Würfeln Teilnehmenden eine mathematische Herausforderung, die diese dann haptisch und plastisch lösen konnten. Der digitale Abgleich mit Lösungsvideos war dann das i-Tüpfelchen. „An so einem Tag ist es möglich, mathematische Themen praktisch, umfassender und oft auch alltagsnaher vorzustellen“, so Blome. Außerdem sei der Mathe-Tag eine tolle Gelegenheit, sich mit anderen Schulen auszutauschen.

 

Den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern war auf jeden Fall die Freude am Knobeln und Rechnen in den Workshops anzusehen. Julia Wegener aus der 7. Klasse des Städtischen Gymnasiums meint: „Mir gefällt am Mathe-Tag, das Fach mal anders kennenzulernen. Mathe ist hier anders als im Mathe-Unterricht und wir lernen auch Dinge, die ich vorher noch nicht kannte.“ Den Workshop zu den Fibonacci Zahlen fand sie zum Beispiel sehr spannend. Ob sie später mal viel mit Mathe im Studium oder Beruf zu tun haben wird, weiß Julia noch nicht. „Der Mathe-Tag hat mir aber viel Spaß gemacht.“

 

Förderung durch das zdi Netzwerk Bildungsregion Hochsauerlandkreis

Der Mathe-Tag ist eines von zahlreichen MINT-Förderprojekten des zdi Netzwerks Bildungsregion Hochsauerlandkreis. Mit Mathematik geht es in der zweiten Herbstferienwoche weiter. Von Dienstag, 11. Oktober bis Donnerstag, 13. Oktober gibt es dann ein Mathe-Trainingscamp für Schülerinnen und Schüler ab der 7. Klasse. Mehr Informationen und weitere Angebote unter www.zdi-hsk.de.