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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
31.08.2022

Prof. Feser eröffnet EUROCORR in Berlin

Größte europäische Veranstaltung zum Thema Korrosion und Korrosionsschutz

Iserlohn/Berlin. Prof. Dr. Ralf Feser, Leiter des Labors für Korrosionsschutztechnik an der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn, hat jetzt in Berlin die 42. Europäische Korrosionskonferenz, die EUROCORR 2022 eröffnet. Unter seiner Leitung diskutieren internationale Korrosionsschutzexpert*innen aktuelle Fragestellungen zur Energiewende oder Digitalisierung. „Die EUROCORR liefert in diesem Jahr vielfältige Antworten auf die Herausforderungen unserer technischen Zukunft“, ist Feser überzeugt, „Korrosion stellt den wesentlichen Mechanismus dar, der zum Versagen von Werkstoffen und Bauteilen führt. Es kann davon ausgegangen werden, dass ca. 3 - 4 % des Bruttosozialproduktes industrialisierter Nationen durch die Korrosion jährlich vernichtet werden, in Deutschland also mindestens 100 Mrd. €. Die Anforderungen, die sich daher an die Forschenden richten, sind vielfältig“. Häufig, so Feser weiter, werde durch die Einführung neuer Technologien das Thema Korrosion nicht ausreichend betrachtet. Die Schäden, die sich daraus entwickeln, führen immer wieder zu großen Problemen und Anstrengungen in der Wissenschaft, um Lösungen für diese Fragestellungen zu finden. Die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn beschäftigt sich seit den 80er Jahren mit den Problemlösungen auf diesem Gebiet und stellt eine der führenden Forschungsstellen in Deutschland und Europa dar.

Mit 810 Teilnehmern und 520 Vorträgen aus 46 teilnehmenden Ländern ist die EUROCORR die größte europäische Veranstaltung zum Thema Korrosion und Korrosionsschutz. Sie steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der wissenschaftlich, technischen Herausforderungen, die die Energiewende, die Änderung der Mobilität und die Digitalisierung mit sich bringen. Der Übergang zu erneuerbaren Energien, der Abschied vom Verbrennungsmotor und der Einzug der Elektromobilität in den Alltag sowie die Möglichkeiten der Digitalisierung erfordern Antworten auch aus dem Bereich eines angepassten neuen Korrosionsschutzes.

 

„Die EUROCORR liefert in diesem Jahr vielfältige Antworten auf die Herausforderungen unserer technischen Zukunft“, ist Feser überzeugt, „Korrosion stellt den wesentlichen Mechanismus dar, der zum Versagen von Werkstoffen und Bauteilen führt. Es kann davon ausgegangen werden, dass ca. 3 - 4 % des Bruttosozialproduktes industrialisierter Nationen durch die Korrosion jährlich vernichtet werden, in Deutschland also mindestens 100 Mrd. €. Die Anforderungen, die sich daher an die Forschenden richten, sind vielfältig“.

 

Häufig, so Feser weiter, werde durch die Einführung neuer Technologien das Thema Korrosion nicht ausreichend betrachtet. Die Schäden, die sich daraus entwickeln, führen immer wieder zu großen Problemen und Anstrengungen in der Wissenschaft, um Lösungen für diese Fragestellungen zu finden.

 

Die Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn beschäftigt sich seit den 80er Jahren mit den Problemlösungen auf diesem Gebiet und stellt eine der führenden Forschungsstellen in Deutschland und Europa dar.