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Bildung ist der Schlüssel zu einer besseren Zukunft
Programm „Leadership for Africa“: Teresia Kavwele studiert an der FH
Soest. „Leadership for Africa“ ist noch ein noch junges Förderprogramm des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, gestartet in 2021. Das Programm fördert Master-Studierende aus mehreren Ländern Afrikas. Eine der ersten Stipendiat*innen ist Teresia Kavwele aus Kenia. Sie hat sich gezielt um einen Studienplatz im internationalen Master-Studiengang „Systems Engineering and Engineering Management“ in Soest beworben.
„Dieser Studiengang ist meine erste Wahl“, sagt Teresia Kavwele, stolz, ein Stipendium und auch noch den Wunschstudienplatz an der Fachhochschule bekommen zu haben. Sie hat bereits ein Maschinenbau-Studium in Afrika absolviert. Für sie ist Systems Engineering and Engineering Management das perfekte Anschlussprogramm. Absolvent*innen technischer Studiengänge erwerben hier weitere Kenntnisse aus den Bereichen Management, Machine Learning und Systems Engineering und können später an der Schnittstelle zwischen Technik und Management als Führungskräfte arbeiten. Die Fähigkeit, interdisziplinäre Teams auch über Länder- und Sprachgrenzen hinweg zu führen und die Entwicklung neuer, komplexer Produkte und Dienstleistungen ganzheitlich voranzutreiben, gilt als Schlüsselkompetenz im Zeitalter von Industrie 4.0. „Das Studium ist sehr praxisorientiert, wir erarbeiten Lösungen für echte Probleme aus dem Arbeitsleben. Das gefällt mir sehr gut. Außerdem diskutieren wir in kleinen Gruppen mit Studierenden aus aller Welt. Das ist sehr effektiv und ich kann eine Menge lernen. Nicht nur in fachlicher Hinsicht, ich erfahre durch die Zusammenarbeit auch eine Menge über andere Kulturen und Gepflogenheiten“, erzählt die Kenianerin.
Der Deutsche Akademische Austauschdienst unterstützt die Studierenden aus Afrika finanziell und fachlich, gibt Informationen zur Bewerbung und organisiert Sprachkurse sowie begleitende Seminare zum Demokratieverständnis, Rechtsstaatlichkeit und nachhaltiger wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Entwicklung. Insgesamt fördert das Auswärtige Amt das Programm mit 2,5 Millionen Euro pro Jahr. Gefördert werden hochqualifizierte Flüchtlinge sowie hochqualifizierte Absolvent*innen, welche die erforderlichen Voraussetzungen erfüllen. Ziel des Programms ist es, die Berufschancen der Stipendiat*innen durch einen deutschen Masterabschluss zu erhöhen und ihnen eine erfolgreiche und gesellschaftlich relevante berufliche Entwicklung in ihrem Heimatland oder einem anderen Land zu ermöglichen.