Pressemitteilung-Detail

Brücken bauen mit einem Stipendium
Drei Stipendiat*innen aus der Ukraine studieren BBA an der FH in Soest
Soest. Im März hat die FH Südwestfalen mit Unterstützung der Budde-Stiftung ein neues Förderprogramm für Studierende aus der Ukraine aufgelegt. Die Brückenförderung richtet sich an Studierende, die an einer ukrainischen Hochschule eingeschrieben sind und jetzt ihr Studium in Deutschland fortsetzen möchten. Das Sonderprogramm soll ihnen einen gesicherten Übergang in das Studium an der FH Südwestfalen ermöglichen. Es stehen bis zu 10 Förderungen zur Verfügung, drei Studierende haben sich für den internationalen Studiengang Business Administration with Informatics in Soest eingeschrieben.
Anna Bogdanova aus Kiew, Pavlo Mihunov aus Charkiv und Anastasia Lahoda aus Kiew sind seit Beginn des Sommersemesters im April in Soest und fühlen sich schon als Mitglieder der internationalen Community auf dem Campus. Ihre Familien sind zum Teil noch oder wieder zurück in der Ukraine. Sie denken oft an das, was in ihrer Heimat geschieht und was werden wird. Das Studium in Soest nehmen sie dankbar als ein Stück Normalität wahr. Da auch das Leben und Lernen an den Universitäten in ihren Heimatorten stark durch den Krieg beeinträchtigt wird, bedeutet das Studium in Soest auch ein Weiterkommen, nicht verharren und abwarten zu müssen. „Vor dem Krieg wollte ich beruflich etwas in der Politik machen. Aber jetzt würde ich nach dem Studium lieber in einem Unternehmen in der Wirtschaft arbeiten“, sagt Pavlo Mihunov, der in der Ukraine bereits einen Bachelor-Studiengang absolviert hat. Anna Bogdanova möchte nach ihrem Bachelor in Deutschland noch einen Masterstudiengang anschließen. Ihr gefällt besonders der Zusammenhalt unter den internationalen Studierenden. Es sind auch einige Kommiliton*innen aus der Ukraine in Soest, die ihr Studium schon vor Ausbruch des Krieges begonnen haben. „Ich fühle mich wirklich sehr wohl hier, es gibt auch nach den Vorlesungen tolle Aktionen, wo man sich trifft. In den Kursen diskutieren wir viele Dinge, wir werden sehr gut von den Lehrenden unterstützt. Das ist ein sehr offenes und respektvolles Miteinander“, so Bogdanova.
Die Stipendiat*innen werden im Rahmen der „Brückenförderung“ finanziell gefördert und durch Sprachkurse und persönliche Betreuung unterstützt. Konkret sieht das Programm ein einjähriges Stipendium im monatlichen Umfang von 1100 Euro sowie eine einmalige Pauschale zur Bereitstellung notwendiger Lebensunterhaltsmittel wie Laptop, Kleidung, Wohnungseinrichtung etc. im Umfang von 500 Euro vor. Es sind bereits weitere Anfragen beim International Office der Fachhochschule eingegangen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass zum Wintersemester weitere Studierende aus der Ukraine ihr Studium an der FH aufnehmen können.
Die Stipendiat*innen werden im Rahmen der „Brückenförderung“ finanziell gefördert und durch Sprachkurse und persönliche Betreuung unterstützt. Konkret sieht das Programm ein einjähriges Stipendium im monatlichen Umfang von 1100 Euro sowie eine einmalige Pauschale zur Bereitstellung notwendiger Lebensunterhaltsmittel wie Laptop, Kleidung, Wohnungseinrichtung etc. im Umfang von 500 Euro vor. Es sind bereits weitere Anfragen beim International Office der Fachhochschule eingegangen. Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass zum Wintersemester weitere Studierende aus der Ukraine ihr Studium an der FH aufnehmen können.