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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
17.05.2022

Alexandra Klauke macht Rapido zum Sprungbrett

Wie ein Forschungsprojekt an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen den Weg zur Promotion an der RWTH Aachen ebnet

Hagen. Alexandra Klauke hat ihr Ziel erreicht. Ihre Promotion an der RWTH Aachen hat sie erfolgreich bestanden. Der Weg dahin ist außergewöhnlich, in seinen Etappen klug abgestimmt und geprägt von einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz geförderten Forschungsprojekt namens Rapido1. Und schnell wird klar: In Alexandra Klaukes Promotion an der Aachener Exzellenz-Hochschule steckt ein großes Stück Fachhochschule Südwestfalen in Hagen.

Es ist eine überaus bedeutsame Premiere für die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Erstmals liegt hier die Basis für eine kooperative Promotion mit einer Exzellenz-Hochschule. Realisiert hat sie Alexandra Klauke. Nach Studium in Paderborn und anschließendem Engagement in der Wirtschaft wechselt die heute 34-Jährige 2014 an die Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. An der Seite von Prof. Dr. Karsten Fleischer leitet sie das Forschungsprojekt Rapido. Und Rapido ist im Grunde der Schlüssel in dieser Erfolgsgeschichte. Denn Rapido wird zum Sprungbrett. Und das sicher nicht ganz zufällig.

 

Im Forschungsprojekt Rapido an der Fachhochschule Südwestfalen geht es um die Bestimmung von Produktreifegraden in sehr frühen Entwicklungsphasen. Damit kann im Idealfall ein fehlerfreier Produktionsanlauf ermöglicht werden. Rapido ist erfolgreich. Am Ende steht eine Methode, die kleine und mittelständische Unternehmen durch den Entwicklungsprozess neuer Produkte führen kann. Aber aus dem Ende wird ein Anfang. „Rapido war die Basis. Ich habe die Grundmethode weiterentwickelt, die Bewertungssysteme zusätzlich verfeinert. Damit wird sie adaptierbar für noch mehr Unternehmen“, erklärt Klauke. In Aachen ist man begeistert. Die Promotion gelingt mit sehr gutem Erfolg.

 

Für Alexandra Klauke geht damit ein Plan auf, der sich bereits früh abzeichnete. „Als ich an der FH in Hagen angefangen habe, war die Option zur Promotion klar. Ich habe das Potenzial in Rapido gesehen und konnte es im Rahmen einer kooperativen Promotion mit der RWTH Aachen weiterentwickeln“, beschreibt sie. Wichtig war auch der enge Austausch mit Prof. Dr. Karsten Fleischer. „Er war praktisch immer greifbar, hat meine Arbeit kritisch aber konstruktiv begleitet“, so Klauke. Und auch Prof. Fleischer ist von Alexandras Klaukes Entwicklung angetan. Eigentlich sogar mehr als das. „Eine kooperative Promotion an einer Exzellenz-Universität ist auch für mich ein Jahrzehntereignis. Einfach großartig, was da aus Rapido entstanden ist“, so Fleischer.

 

1Das IGF-Vorhaben 18013N der Forschungsvereinigung Forschungsgemeinschaft Qualität e.V. (FQS), August-Schanz-Straße 21A, 60433 Frankfurt am Main wurde über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) im Rahmen des Programms zur Förderung der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.