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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
02.05.2022

Zwei neue Studiengänge zum Wintersemester

Angewandte Biologie und Digitale Transformation Maschinenbau ergänzen das Studienangebot in Iserlohn

Iserlohn. Zum kommenden Wintersemester werden am Standort Iserlohn der Fachhochschule Südwestfalen zwei neue Bachelor-Studiengänge angeboten: Angewandte Biologie und Digitale Transformation Maschinenbau ergänzen das Studienangebot im Bereich Naturwissenschaften und Maschinenbau.

Der Studiengang Angewandte Biologie richtet sich an Schüler*innen, die sich für Biologie und Chemie interessieren und sich mit zukunftsbezogenen Fragestellungen wie Umweltschutz, Verbraucherschutz oder Gesundheit beschäftigen möchten. Im Gegensatz zu einem reinen theoretisch ausgerichteten Biologiestudium steht im Studiengang Angewandte Biologie der Anwendungsbezug im Mittelpunkt. Durch enge Kooperationen mit mehreren Berufskollegs können Leistungen aus der Ausbildung "Biologisch Technischer Assistent*innen" angerechnet werden.

In den ersten beiden Semestern werden vor allem biologische, chemische und physikalische Grundlagen vermittelt. Von Beginn an werden die Grundzüge industriegerechter, praktischer Laborarbeit angewendet. Im weiteren Studienverlauf wird das erworbene Wissen anwendungsorientiert und praxisnah vertieft, in Modulen wie Zellbiologie, Molekularbiologie, Umweltanalytik, Immunologie und Tissue Engineering. Es rücken analytische Methoden und Verfahren zum Umgang mit Analysedaten in den Vordergrund. Inhalte, die im Berufsalltag eine große Rolle spielen, werden in den Modulen Prüfung von Medizinprodukten und Einführung Data Science fokussiert. Um das vielfältige Spektrum Labormanagement, Qualitätsmanagent und analytische Methodik in der angewandten Biologie zu nutzen und zu verstehen, werden eine Vielzahl analytischer Verfahren vermittelt. Im sechsten Semester folgt die Projektarbeit, die sich vorzugsweise einem extern gestellten Thema eines Industriepartners annimmt. Das Studium schließt mit der Bachelorarbeit und einem Kolloquium ab.

Der Studiengang Digitale Transformation Maschinenbau kombiniert die verschiedenen Kompetenzen aus den Bereichen Management, Technik und Informatik. Denn der Maschinenbau befindet sich im Wandel. Produkte und Dienstleistungen werden zunehmend komplexer. Gefragt sind in der mittelständischen Industrie vor allem Spezialist*innen für die digitale Transformation, die von Begriffen wie Industrie 4.0 und Internet of Things geprägt ist. Zukünftige Ingenieur*innen, die ihre fachlichen Fähigkeiten auf angrenzende Fachgebiete wie Informatik und Betriebswirtschaft ausweiten, sind bestens auf die wachsenden Anforderungen vorbereitet.
Das Studium vermittelt in den ersten zwei Semestern die notwendigen Grundlagenkenntnisse in den Ingenieurwissenschaften. Im Rahmen der Betriebswirtschaftslehre stehen Industriebetriebslehre und Kostenrechnung auf dem Plan. Ab dem dritten Semester werden die Kenntnisse in der Digitalisierung mit den Modulen Python und Rechnernetze erweitert und die Studierenden vertiefen ihr Wissen im Bereich Management mit den Modulen Projekt- Innovations und Lean- und Changemanagement sowie Angewandte Digitale Transformation. Module in den Bereichen Algorithmen, Data Mining, Künstliche Intelligenz vermitteln das notwendige Wissen zu Digitalen Technologien.

Im vierten und fünften Semester können zur persönlichen Profilbildung individuelle Schwerpunkte gewählt werden. Im sechsten Semester besteht die Möglichkeit zu einer 22-wöchigen Praxisphase im Unternehmen. Den Abschluss des Studiums bilden die praxisbezogene Bachelorarbeit, die vorzugsweise in Kooperation mit einem Unternehmen erstellt wird sowie eine mündliche Prüfung, das Kolloquium.

Beide Studiengänge sind NC-frei.

Weitere Informationen unter: https://www.fh-swf.de/cms/abi/ und
https://www.fh-swf.de/cms/dtm/