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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
29.04.2022

Marco Deckers holt den Budde-Preis nach Hagen

Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen steht im Zeichen des Jubiläumsjahres und der Preisverleihungen

Meschede. Nach zwei Jahren, in denen der Jahresempfang Corona bedingt ausfallen musste, begrüßte Rektor Prof. Dr. Claus Schuster über 200 Gäste aus Hochschule, Politik und Wirtschaft zum Jahresempfang der Hochschule am Standort Meschede. Im Rahmen der Feierstunde, die geprägt war vom 20-jährigen Bestehen der Fachhochschule Südwestfalen, wurden auch die Preisträger und die Preisträgerin des Budde-Preises sowie des Dr. Kirchhoff-Preises ausgezeichnet. Sie erhielten den Preis für ihre herausragenden Abschlussarbeiten.

„Wir haben lange auf diesen Moment gewartet und ich habe mich sehr, sehr auf diesen Abend gefreut“, begrüßte Rektor Prof. Dr. Claus Schuster die zahlreichen Gäste. Nach zwei Jahren Corona bedingter Pause fand erstmalig wieder der traditionelle Jahresempfang der Fachhochschule Südwestfalen statt. In seiner Begrüßung nahm Schuster die Besucher*innen mit auf eine Zeitreise durch 20 Jahre Hochschulgeschichte. Denn die Fachhochschule Südwestfalen wurde zum 1. Januar 2002 gegründet. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zahlreiche herausragende studentische Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Mit dem Budde-Preis in Höhe von 5000 Euro wurde auch Marco Deckers, Absolvent des Studiengangs Medizintechnik in Hagen, geehrt. Er entwickelte in seiner Bachelorarbeit eine doppelresonante Doppelspule für die Kleintier-Magnetresonanztomographie- und Spektroskopie. Die Arbeit wurde in Kooperation mit dem Deutschen Primatenzentrum in Göttingen erstellt. Die Spule macht die Magnetresonanztomographie, kurz MRT, besser, indem sie mehr und andere Parameter abbilden kann. Marco Deckers erklärt: „Typischerweise wird für die Bildgebung Wasserstoff als Kern verwendet. In meiner Spule gibt es einen Lithium-7- und einen Phosphor-31-Kern. Dadurch können wir weitere Parameter gewinnen, beispielsweise über den Energiehaushalt oder PH-Werte.“

Betreut wurde Marco Deckers Arbeit von Prof. Dr. Jens Gröbner von der Fachhochschule Südwestfalen sowie von Dr. Amir Moussavi vom Deutschen Primatenzentrum. Beide sind überzeugt, dass der Preis verdient nach Hagen geht. „Marco Deckers hat ein sehr gutes Verständnis der elektrotechnischen Grundlagen und darüber hinaus absolut eigenständig gearbeitet“, erklärt Moussavi. Der Wert der Arbeit wird auch dadurch deutlich, dass die Spule derzeit nicht etwa in einer Schublade liegt, sondern voll im Einsatz ist. „Sie ist messbereit und liefert in einzelnen Studien bereits wichtige Ergebnisse“, erklärt Amir Moussavi.