Pressemitteilung-Detail

Fachhochschule Südwestfalen beim KI-Wettbewerb erfolgreich
Facebook Kommentare zur Sendung „Hart aber Fair“ wurden unter die Lupe genommen
Iserlohn. Beim diesjährigen KI-Wettbewerb GermEval2021 hatten zwei Fachhochschulen die Nase vorn. Die Fachhochschule Aachen und die Fachhochschule Südwestfalen belegten die vorderen Plätze. Konkret ging es in diesem Wettbewerb darum, in Facebook Kommentaren zur Sendung „Hart aber Fair“ Hasskommentare, Tatsachenbehauptungen und „motivierende“ Kommentare automatisch zu erkennen
Rund 3000 Kommentare wurden den Hochschulen als Trainingsdaten zur Verfügung gestellt. Entsprechend markiert konnten die Teilnehmer*innen sie zum Training ihrer KI-Modelle verwenden. Anschließend mussten die teilnehmenden Teams mithilfe ihrer Modelle 1000 Kommentare analysieren und die drei Kategorien erkennen.
„Für den Wettbewerb haben unser Masterstudent Sebastian Schmidt und ich ein Modell entwickelt und trainiert. Dabei griffen wir auf bereits veröffentlichte Modelle (BERT, GPT-2) zurück, trainierten diese auf die konkrete Aufgabenstellung ("Fine-Tuning") und wählten die besten Modelle aus“, berichtet Prof. Dr. Christian Gawron vom Studiengang Informatik der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn.
Mit Erfolg: Die besten Ergebnisse bei der Erkennung von Hasskommentaren erzielten die Teams von der Fachhochschule Aachen und der Fachhochschule Südwestfalen. Bei der Erkennung von "motivierenden" Kommentaren belegten sie die Plätze 2 und 3., bei der Erkennung von Tatsachenbehauptungen die Plätze 1 und 7.
„Eine automatische Erkennung dieser Kategorien hat große Bedeutung. Die Erkennung von Tatsachenbehauptungen etwa kann genutztwerden, um diese Behauptungen von Faktencheckern überprüfen zu lassen und falsche Behauptungen zu kennzeichnen. Ebenso hilft es den Betreibern sozialer Netzwerke, wenn Hasskommentare automatisch erkannt werden“, erklärt Prof. Gawron.
Der Wettbewerb GermEval wird seit 2014 jährlich im Rahmen der Konferenz zur Verarbeitung natürlicher Sprache (KONVENS) gemeinsam von der Gesellschaft
für Sprachtechnologie und Computerlinguistik (GSCL), der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft und der Austrian Society for Artificial Intelligence ausgerichtet.
„Für den Wettbewerb haben unser Masterstudent Sebastian Schmidt und ich ein Modell entwickelt und trainiert. Dabei griffen wir auf bereits veröffentlichte Modelle (BERT, GPT-2) zurück, trainierten diese auf die konkrete Aufgabenstellung ("Fine-Tuning") und wählten die besten Modelle aus“, berichtet Prof. Dr. Christian Gawron vom Studiengang Informatik der Fachhochschule Südwestfalen in Iserlohn.
Mit Erfolg: Die besten Ergebnisse bei der Erkennung von Hasskommentaren erzielten die Teams von der Fachhochschule Aachen und der Fachhochschule Südwestfalen. Bei der Erkennung von "motivierenden" Kommentaren belegten sie die Plätze 2 und 3., bei der Erkennung von Tatsachenbehauptungen die Plätze 1 und 7.
„Eine automatische Erkennung dieser Kategorien hat große Bedeutung. Die Erkennung von Tatsachenbehauptungen etwa kann genutztwerden, um diese Behauptungen von Faktencheckern überprüfen zu lassen und falsche Behauptungen zu kennzeichnen. Ebenso hilft es den Betreibern sozialer Netzwerke, wenn Hasskommentare automatisch erkannt werden“, erklärt Prof. Gawron.
Der Wettbewerb GermEval wird seit 2014 jährlich im Rahmen der Konferenz zur Verarbeitung natürlicher Sprache (KONVENS) gemeinsam von der Gesellschaft
für Sprachtechnologie und Computerlinguistik (GSCL), der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft und der Austrian Society for Artificial Intelligence ausgerichtet.