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Interview mit dem Senatsvorsitzenden Prof. Dr. Mark Fiolka

FH Gebäude

Über Grenzen der Fachbereiche und Standorte hinweg denken und handeln

Der neue Vorsitzende des Senats Prof. Dr. Mark Fiolka stellt sich vor

Prof. Dr. Mark Fiolka ist seit dem 20. September Vorsitzender des Senats der Fachhochschule Südwestfalen. Im Interview stellt er sich vor und spricht über die Motivation für seine Kandidatur, erwartete Herausforderungen und Ziele für seine anstehende Amtszeit.

Professor Fiolka, herzlichen Glückwunsch zur Wahl zum Vorsitzenden des Senats. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.


Fiolka: An der Fachhochschule Südwestfalen bin ich nun seit zwölf Jahren im Fachbereich Maschinenbau tätig. Zuvor war ich in der Automobilindustrie als Berechnungsingenieur bei verschiedenen Automobilzulieferern und einem Automobilhersteller beschäftigt. Mein Berufungsgebiet ist die Computer Aided Engineering-Technik, die ich in der Lehre und Forschung vertrete. Im Fachbereichsrat bin ich seit dem Jahr 2015 aktiv und unterstütze den Masterstudiengang Integrierte Produktentwicklung seit vielen Jahren als Sprecher. Zusammen mit dem Kollegen Prof. Dr. Matthias Hermes aus Meschede leiten wir den standort- und fachbereichsübergreifenden Verbundstudiengang Maschinenbau Master, der an den Standorten Iserlohn, Meschede und Lüdenscheid gelehrt wird.

Warum haben Sie sich entschieden, für das Amt des Senatsvorsitzenden zu kandidieren?

Fiolka: Die Arbeit im Senat reizt mich deswegen besonders, da hier die Vertretungen aller Hochschulbeteiligten, der Studierenden wie auch der Beschäftigten der Hochschule zusammenkommen, um miteinander Standpunkte und Meinungen auszutauschen. Im CAVE-Projekt der Fachhochschule Südwestfalen habe ich gelernt, wie wichtig und erfolgreich die ergebnisorientierte Zusammenarbeit zwischen der Verwaltung und dem Lehrbetrieb sein kann, wenn man immer wieder den Austausch miteinander sucht und nach bestmöglichen Lösungen unter den gegebenen Rahmenbedingungen strebt.

Welche Herausforderungen sehen Sie in Ihrer neuen Funktion auf Sie zukommen?

Fiolka: Wir als Flächenhochschule mit fünf Standorten müssen bei den anstehenden Aufgaben, die vor uns liegen, immer über die Grenzen der Fachbereiche und Standorte hinweg denken und handeln. Ein gutes Beispiel für solch eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist der sogenannte Forschungsmaster der Fachhochschule Südwestfalen. Das Studienprogramm ist von Vertretern aller Standorte entwickelt worden und hat die Grenzen zwischen den bestehenden Studienmodellen im Präsenzstudium und im Verbundstudium überwunden.

Welche Ziele haben Sie sich für Ihre neue Aufgabe gesteckt?

Fiolka: Als Vorsitzender des Senats möchte ich den weiteren Austausch und sinnvolle Kooperationen zwischen den Standorten anregen und fördern, um so wichtige Impulse für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Hochschule zu geben.