Kurztitel: SpeQlnt
Laufzeit: 01.06.26 - 31.12.26
Kurzbeschreibung
Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung und Evaluation eines Prototyps zur automatisierten Generierung von Spezifikations- und Anforderungsartefakten aus Meetingtranskripten.
Ein erheblicher Teil des für die Entwicklung relevanten Wissens entsteht in Gesprächen – in Workshops, Abstimmungs- und Stakeholder-Meetings. Dieses Wissen liegt anschließend meist unstrukturiert vor und muss bislang manuell in Artefakte wie Use Cases, Backlog-Items mit User Stories und Acceptance Criteria oder SDD-Specs überführt werden. Das Projekt untersucht, welches Potenzial moderne KI-Verfahren (Large Language Models) bieten, um diesen Schritt zu automatisieren.
Gelingt die automatisierte Generierung, lässt sich die Anforderungsanalyse und Projektmanagement spürbar entlasten: Aus Meetings können unmittelbar belastbare Entwürfe von Anforderungsartefakten entstehen, die das Projektteam nur noch prüfen und verfeinern muss, statt sie vollständig manuell zu erstellen. Das verkürzt Durchlaufzeiten, erhöht die Nachvollziehbarkeit zwischen Gesprächsinhalt und Spezifikation und erhöht die Prozesskonformanz. Der entwickelte Prototyp wird dabei nicht isoliert entwickelt, sondern in einem realen Projektkontext des Partnerunternehmens an echten Daten eingesetzt und gemeinsam validiert – so wird das tatsächliche Potenzial für die Praxis direkt sichtbar.
Die erprobten Ansätze besitzen hohes Übertragungspotenzial, da die Methodik nicht auf eine einzelne Domäne beschränkt ist, sondern grundsätzlich überall dort greift, wo Anforderungswissen heute manuell aus Gesprächen erschlossen wird.
Leitung / Kontakt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Ausführende Stelle
Fachhochschule Südwestfalen - Standort Hagen - Fachbereich FB Technische Betriebswirtschaft
Beteiligte Fachbereiche / Firmen / Institutionen
- Fachbereich FB Technische Betriebswirtschaft
- Großes Versicherungsunternehmen
