Zum Inhalt springen

Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
01.04.2010

Ernterestmanagement für Lohnunternehmer

Fachseminar am Fachbereich Agrarwirtschaft

Das zunehmende Ausbreiten von spezifischen Maisschädlingen wird vor allem durch den wachsenden Maisanteil in der Fruchtfolge und den voranschreitende Klimawandel begünstigt. Ein schlagkräftiges und großflächig angelegtes Management von Ernteresten gewinnt damit immer stärker an Bedeutung.

Damit rückt der Einsatz moderner Mulchtechniken verstärkt in den Fokus, der in den letzten Jahren einen Entwicklungsschub erhalten hat. Das starke Informationsbedürfnis über verschiedene Mulchverfahren bestätigte jetzt den großen Zuspruch einer Fachtagung, die an der Fachhochschule Südwestfalen stattfand. Mehr als 60 Lohnunternehmer folgten den Fachvorträgen auf dem Campus Soest und beteiligten sich aktiv an den regen Diskussionen zu den einzelnen Themen, wenn es um Verständnisfragen, sowie Vor- und Nachteile der verschiedenen Techniken ging. Das Fachseminar Ernterestmanagement - kompetente Dienstleistungen durch Lohnunternehmer wurde gemeinsam vom Fachbereich Agrarwirtschaft und der Fa. Müthing GmbH & Co. KG angeboten. Für die Fachhochschule Südwestfalen gab Prof. Dr. Bernhard Schäfer eine Einführung in das Thema. Dr. Michael Müthing vom gleichnamigen Landmaschinen-Hersteller moderierte gemeinsam mit Prof. Schäfer die Veranstaltung und stellte das Themengebiet Ernterestmanagement als integriertes Verfahren aus Mulchen, Bodenbearbeitung und Pflanzenschutz vor. Über neue Maisschädlinge informierte Günter Klingenhagen von der Landwirtschaftskammer NRW. Günter Stemann von der Fachhochschule erläuterte, welche Rolle das Ernterestmanagement und der Mulchereinsatz bei der Feldhygiene spielen. Im Vergleich und unabhängig vom Hersteller wurden verschiedene Techniksysteme vorgestellt. Eine Besichtigung der Müthing GmbH & Co. KG rundete die Veranstaltung anschaulich ab.