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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
22.10.2009

Den Elementen auf der Spur: Hagener Studenten erhalten neues Funken-Emissionsspektrometer

Finanzierung aus Studienbeiträgen

Mit einem neuen High-Tech-Analyseverfahren können jetzt die Studierenden des Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen arbeiten. Heute wurde im Labor für Werkstoffwissenschaften das neue Funken-Emissionsspektrometer in Betrieb genommen.

Mit einem neuen High-Tech-Analyseverfahren können jetzt die Studierenden des Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen arbeiten. Heute wurde im Labor für Werkstoffwissenschaften das neue Funken-Emissionsspektrometer in Betrieb genommen. Werkstoffe sind ein Motor von Innovationen. Viele technische Entwicklungen können erst mit Hilfe geeigneter Werkstoffe umgesetzt werden. Die heutige Materialvielfalt erlaubt es, neue und komplexe Produkte herzustellen. Metallische Werkstoffe wie Superlegierungen oder Mehrphasenstähle bestehen in der Regel aus zahlreichen chemischen Elementen. Die Hochleistungseigenschaften sind dabei durch die Kombination und Konzentration der Legierungselemente weitgehend vorprogrammiert. Mit dem neuen Funken-Emissionsspektrometer können die Studierenden nun, über eine atomphysikalische Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von metallischen Legierungen, Werkstoffe sicher identifizieren. „Damit“, so Dekan Prof. Dr. Werner Hug, „bieten wir den Studierenden des Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen neben materialwissenschaftlicher Theorie auch die praktische Werkstoffanalytik an“. Finanziert wurde das 100.000 Euro-Instrument aus Studienbeiträgen. Denn durch den Betrieb des Emissionsspektrometers werden den Studierenden neben der Materialforschung auch zusätzliche Kenntnisse im Zusammenhang mit Qualitätssicherung, Produkthaftung und Dokumentationspflichten sicherheitsbezogener Bauteile vermittelt.