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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
29.09.2009

Verbundstudium Kunststofftechnik an der Fachhochschule Südwestfalen gestartet

Standort Lüdenscheid nimmt Studienbetrieb auf

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 ist das Verbundstudium Kunststofftechnik an der Fachhochschule Südwestfalen gestartet.

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters 2009/2010 ist das Verbundstudium Kunststofftechnik an der Fachhochschule Südwestfalen gestartet. Die praxisorientierte, berufsbegleitende Ausbildung zum "Bachelor of Engineering – Kunstofftechnik" erfolgt unter Einbeziehung des Lüdenscheider Kunststoff-Instituts (KIMW) als An-Institut der FH Südwestfalen. So können die Studierenden die exzellente Ausstattung des KIMW wie z.B. Maschinen, Prüflabore, Mess- und Prüfungsgeräte, CAE/CAD-Soft- und Hardware sowie das Oberflächen-Applikationszentrum nutzen. Wesentliche Elemente des Studiengangs Kunststofftechnik sind die Fertigungsverfahren, Produktgestaltung, Simulation (CAE), Produktionsmanagement, betriebswirtschaftliche Aspekte sowie Qualitätssicherung. Zum ersten Semester haben sich 38 Studentinnen und Studenten eingeschrieben. Der Unternehmensverband Westfalen-Mitte in Arnsberg, der Märkische Arbeitgeberverband in Iserlohn/Hagen und der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektro-Industrie Lüdenscheid haben den Aufbau des neuen Studiengangs durch eine Anschubfinanzierung in Höhe von 260.000 Euro – unter anderem für die Errichtung einer Stiftungsprofessur – ermöglicht. Im Rahmen eines Pressegesprächs im Kunststoff-Institut Lüdenscheid bezeichnete der Vorsitzende des Hochschulrats der FH Südwestfalen und gleichzeitig Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverbandes, Horst-Werner Maier-Hunke, das Verbundstudium als hervorragendes Beispiel der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Hochschule in der Region. Diese Zusammenarbeit sei unverzichtbar, weil die wirtschaftliche Entwicklung und Zukunftsfähigkeit der südwestfälischen Industrie wesentlich von der Qualifikation und Kreativität der Mitarbeiter abhänge. Insbesondere die kleineren und mittelständischen Unternehmen seien auf eine enge Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen und deren wissenschaftliches Know How angewiesen. Wörtlich sagte er: "Fachhochschule und Unternehmen gehören in ein Boot!" Maier-Hunke betonte weiter, dass die Anschubfinanzierung des neuen Verbundstudiengangs das langjährige Engagement der Wirtschaft für die Fachhochschule Südwestfalen fortsetze. Ein gutes Beispiel aus der Märkischen Region sei die Verleihung des Dr. Jochen-Kirchhoff-Preises. Mit diesem Förderpreis würden besonders gelungene Diplomarbeiten an der Fachhochschule Südwestfalen ausgezeichnet. Nicht umsonst sei das wichtigste Kriterium für die Preisvergabe neben der wissenschaftlichen Originalität die Bedeutung für die betriebliche Praxis und die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region. Der Präsident der FH, Prof. Dr. Claus Schuster, lobte das Engagement der Arbeitgeberverbände. Wörtlich sagte er: "Die Stiftungsprofessur erlaubt uns, das Kunststoff-Studium in Lüdenscheid weiter auszubauen, um damit der in diesem Raum ansässigen Kunststoffindustrie bestens ausgebildete Ingenieurinnen und Ingenieure zur Verfügung zu stellen. Insbesondere der berufsbegleitende Studiengang Kunststofftechnik, mit dem wir in diesem Wintersemester starten, trägt zur Qualifizierung der Arbeitnehmer bei und verhindert einen Fachkräftemangel. Neben der materiellen Unterstützung der Arbeitgeberverbände freuen wir uns insbesondere auch über die damit verbundene ideelle Unterstützung. Zeigt dies doch, dass die Wirtschaft hinter unseren Studienangeboten und hinter dem neuen Studienort Lüdenscheid steht".