Pressemitteilung-Detail

Innovationsminister Pinkwart besucht neuen Studienort Lüdenscheid
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat mit seinem heutigen Besuch in Lüdenscheid seine Bereisung der Hochschulen, an denen im Rahmen des Ausbaus der Fachhochschullandschaft neue zusätzliche Studienplätze entstehen, fortgesetzt.
Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat mit seinem heutigen Besuch in Lüdenscheid seine Bereisung der Hochschulen, an denen im Rahmen des Ausbaus der Fachhochschullandschaft neue zusätzliche Studienplätze entstehen, fortgesetzt.
Im Kunststoffinstitut Lüdenscheid (KIMW), einem An-Institut der Fachhochschule Südwestfalen, informierte sich Pinkwart über den aktuellen Planungsstand zum Aufbau des Studienorts Lüdenscheid und unterzeichnete gemeinsam mit FH-Präsident Prof. Claus Schuster die entsprechende Ergänzung der Ziel- und Leistungsvereinbarung.
"Die zusätzlichen 250 Studienplätze in den Bereichen Kunststofftechnik, Maschinenbau, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen sind eine gelungene Erweiterung des Fächerkanons der Fachhochschule Südwestfalen. Besonders erfreut bin ich darüber, dass ein Drittel der Plätze in Verbundstudiengängen entstehen", betonte Pinkwart. "Mit diesem berufsbegleitenden Angebot spielen die Fachhochschulen eine wichtige Rolle dabei, das Studium auch für jene Menschen attraktiver zu machen, die bislang nicht den Weg an eine Hochschule gefunden haben."
Die Landesregierung hatte Anfang des Jahres einen massiven Ausbau der nordrhein-westfälischen Fachhochschullandschaft beschlossen. Die Fachhochschule Südwestfalen erhält einen neuen Studienort Lüdenscheid, an dem zukünftig die Verbundstudiengänge Kunststofftechnik und Maschinenbau (mit den Studienrichtungen Werkstoff-/Prozesstechnik Metalle, Optomechatronische Systeme, Kunststofftechnik, Produktentwicklung/ Konstruktion) sowie die Präsenzstudiengänge Medizintechnik und Wirtschaftsingenieur/
Gebäudesystemtechnik angeboten werden.
Die Ziel- und Leistungsvereinbarung, die die Fachhochschule Südwestfalen für den Zeitraum 2007-2010 mit dem Innovationsministerium abgeschlossen hatte, wurde in Lüdenscheid um einen neuen Passus zum Ausbau der Hochschule ergänzt. Demnach verpflichtet sich die Fachhochschule, bis zum Wintersemester 2015/2016 am Studienort Lüdenscheid 250 zusätzliche flächenbezogene Studienplätze, davon etwa ein Drittel in Verbundstudiengängen, einzurichten. Das entspricht einer jährlichen Aufnahmekapazität von insgesamt 102 Studienanfängern. Die Lehrveranstaltungen werden in enger Verzahnung mit den bestehenden Studienangeboten in Iserlohn und Hagen umgesetzt und werden dort auch teilweise stattfinden. Für die zum kommenden Wintersemester startenden Studiengänge wird die Fachhochschule Südwestfalen zunächst Räume und Laborflächen im KIMW anmieten.
Im Gegenzug stellt das Ministerium der Hochschule für den Ausbau am Studienort Lüdenscheid ab dem Jahr 2009 aufwachsend zusätzliche Personalstellen und Mittel bereit. Das Land wird gegebenenfalls auch Bauvorhaben, die im Zusammenhang mit dem Ausbau der Hochschule stehen, in besonderer Weise berücksichtigen.
"Mit dem neuen Studienort Lüdenscheid können wir nun im südlichen Teil von Südwestfalen ein attraktives Studienangebot anbieten" freute sich Schuster gemeinsam mit Vizepräsident Prof. Dr. Erwin Schwab, der als Ausbaubeauftragter des Präsidiums auch an die gute Zusammenarbeit und Kooperation der regionalen Akteure bei der Realisierung erinnerte. SIHK, Arbeitgeberverband, die Stadt Lüdenscheid, der Märkische Kreis und die regionalen Landtagsabgeordneten der verschiedenen Parteien hatten seinerzeit gemeinsam mit der Hochschule das Konzept erarbeitet und in beispielloser Geschlossenheit unterstützt.