Pressemitteilung-Detail

Soester Fachhochschule begrüßt 141 Indonesische Studenten
Farbenfroher Empfang im Audimax
Sie ist schon eine Traditionsveranstaltung geworden, die Begrüßung der Indonesischen Studenten, die ein Praxissemester in Deutschland verbringen. Im größten Hörsaal auf dem Soester Campus erlebten Gäste und Vertreter von Hochschule, Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine liebevoll ausgerichtete Feier mit Musik und Tanz.
Sie ist schon eine Traditionsveranstaltung geworden, die Begrüßung der
Indonesischen Studenten, die ein Praxissemester in Deutschland verbringen.
Im größten Hörsaal auf dem Soester Campus erlebten Gäste und Vertreter von
Hochschule, Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine liebevoll ausgerichtete
Feier mit Musik und Tanz.
„Die Kooperation mit der Swiss German University (SGU) in Jakarta ist eine
Bereicherung für die Stadt Soest“, hob stellvertretende Bürgermeister Horst
Bernsdorf hervor. Angefangen hat es vor acht Jahren mit einem
überschaubaren Kreis von 28 Indonesischen Studenten; in diesem Jahr begrüßte
Herr Prof. Jürgen Grüneberg 141 Studierende, die ein halbes Jahr lang in
hiesigen Betrieben ihr Praxissemester absolvieren. Der emeritierter Soester
Hochschullehrer ist heute Dekan in Jakarta und verantwortlich für den
erfolgreichen Austausch.
Der Saman-Tanz wurde ursprünglich zu Ehren eines religiösen Führers
aufgeführt, dies erklärt, warum er kniend aufgeführt wird. Die sechs
festlich gewandete Studentinnen wurden von zwei Trommlern und einer
Einspielung begleitet. Synchrone Bewegungen, rhythmisches Klatschen, Singen
und Rufen verschmolzen zu einem eindrücklichen Begrüßungszeremoniell.
Agus Suroso, aus Berlin angereister Vertreter der Indonesische Botschaft,
betonte die Bedeutung dieser Kooperation für die diplomatische Mission. Er
wünschte sich Bestand für die entstehenden Freundschaften, betonte aber die
Hoffnung auf stärkere wirtschaftliche Beziehungen. Prof. Hans-Ulrich
Hensche, Vizepräsident der Fachhochschule Südwestfalen, machte Mut ob des
seit Ankunft der sonnenverwöhnten Indonesier herrschenden Schmuddelwetters
und versprach in Bälde einsetzende Frühlingsgefühle.
Durch das Programm führten Melinda Wibowo und Galih Anandaru Purwanto, die
selbst am Programm teilnehmen. Sie stellten auch das Angklung vor, ein
traditionelles Musikinstrument aus Bambus. Wird es geschüttel entsteht ein
klappernder Ton oder - je nach Bauweise - auch ein Dreiklang. Trotz seiner
einfachheit ist es in Indonesien beliebt, weil es den „Gotong Royond“, den
in Indonesien so wichtigen Gemeinschaftsgeist fördert. Da jeder Spieler nur
für einen Ton verantwortlich ist muss die Gruppe sehr gut harmonieren, damit
flüssige Musik entsteht. Unter der Leitung von Maria Yunita führten 30
Indonesische Studenten eindrucksvoll zwei traditionelle Werke auf und
schlossen mit einer unvergesslichen Version von „So ein Tag, so wunderschön
wie heute“ - der dürfte eben nie vergehen.