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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
13.02.2009

Soester Fachhochschule begrüßt 141 Indonesische Studenten

Farbenfroher Empfang im Audimax

Sie ist schon eine Traditionsveranstaltung geworden, die Begrüßung der Indonesischen Studenten, die ein Praxissemester in Deutschland verbringen. Im größten Hörsaal auf dem Soester Campus erlebten Gäste und Vertreter von Hochschule, Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine liebevoll ausgerichtete Feier mit Musik und Tanz.

Sie ist schon eine Traditionsveranstaltung geworden, die Begrüßung der Indonesischen Studenten, die ein Praxissemester in Deutschland verbringen. Im größten Hörsaal auf dem Soester Campus erlebten Gäste und Vertreter von Hochschule, Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine liebevoll ausgerichtete Feier mit Musik und Tanz. „Die Kooperation mit der Swiss German University (SGU) in Jakarta ist eine Bereicherung für die Stadt Soest“, hob stellvertretende Bürgermeister Horst Bernsdorf hervor. Angefangen hat es vor acht Jahren mit einem überschaubaren Kreis von 28 Indonesischen Studenten; in diesem Jahr begrüßte Herr Prof. Jürgen Grüneberg 141 Studierende, die ein halbes Jahr lang in hiesigen Betrieben ihr Praxissemester absolvieren. Der emeritierter Soester Hochschullehrer ist heute Dekan in Jakarta und verantwortlich für den erfolgreichen Austausch. Der Saman-Tanz wurde ursprünglich zu Ehren eines religiösen Führers aufgeführt, dies erklärt, warum er kniend aufgeführt wird. Die sechs festlich gewandete Studentinnen wurden von zwei Trommlern und einer Einspielung begleitet. Synchrone Bewegungen, rhythmisches Klatschen, Singen und Rufen verschmolzen zu einem eindrücklichen Begrüßungszeremoniell. Agus Suroso, aus Berlin angereister Vertreter der Indonesische Botschaft, betonte die Bedeutung dieser Kooperation für die diplomatische Mission. Er wünschte sich Bestand für die entstehenden Freundschaften, betonte aber die Hoffnung auf stärkere wirtschaftliche Beziehungen. Prof. Hans-Ulrich Hensche, Vizepräsident der Fachhochschule Südwestfalen, machte Mut ob des seit Ankunft der sonnenverwöhnten Indonesier herrschenden Schmuddelwetters und versprach in Bälde einsetzende Frühlingsgefühle. Durch das Programm führten Melinda Wibowo und Galih Anandaru Purwanto, die selbst am Programm teilnehmen. Sie stellten auch das Angklung vor, ein traditionelles Musikinstrument aus Bambus. Wird es geschüttel entsteht ein klappernder Ton oder - je nach Bauweise - auch ein Dreiklang. Trotz seiner einfachheit ist es in Indonesien beliebt, weil es den „Gotong Royond“, den in Indonesien so wichtigen Gemeinschaftsgeist fördert. Da jeder Spieler nur für einen Ton verantwortlich ist muss die Gruppe sehr gut harmonieren, damit flüssige Musik entsteht. Unter der Leitung von Maria Yunita führten 30 Indonesische Studenten eindrucksvoll zwei traditionelle Werke auf und schlossen mit einer unvergesslichen Version von „So ein Tag, so wunderschön wie heute“ - der dürfte eben nie vergehen.