Pressemitteilung-Detail

Die amerikanische Wirtschaft im Blick:
Studierende der Fachhochschule Südwestfalen aus Hagen, Iserlohn und Soest auf großer USA-Exkursion
Studierende der Fachhochschule Südwestfalen aus Hagen, Iserlohn und Soest haben gemeinsam mit Professoren im Rahmen ihrer 9-tägigen USA-Exkursion amerikanische Unternehmen und Institutionen besucht.
Studierende der Fachhochschule Südwestfalen aus Hagen, Iserlohn und Soest haben gemeinsam mit Professoren im Rahmen ihrer 9-tägigen USA-Exkursion amerikanische Unternehmen und Institutionen besucht.
Seit einigen Jahren organisiert Prof. Dr. Gunther Bamler vom Hagener Fachbereich Technische Betriebswirtschaft den deutsch-amerikanischen Austausch. Die Studierenden sollen bereits während des Studiums einen Einblick in die Arbeitswelt und Kultur eines anderen Landes erhalten.
Ausgangspunkt der Exkursion war New York. Beim Besuch der Börse erhielten die Studierenden hautnah einen direkten Eindruck von den dramatischen Entwicklungen auf dem Aktienmarkt. Beruhigender war der anschließende Besuch der US Notenbank Federal Reserve mit der Möglichkeit, einen Blick auf das dort eingelagerte Gold zu werfen. Grundlegende Zusammenhänge zwischen Geld, Börse und Wirtschaft vermittelte die Besichtigung des Museum of Finance.
Beim Besuch eines Luftfahrt-Catering Unternehmens beeindruckte die ausgefeilte Organisation und Logistik bei der Versorgung eines Passagierflugzeugs. Den Herstellungsprozess der New York Times verfolgten die Studierenden bei der Besichtigung des Druckhauses. Um Weltpolitik ging es hingegen beim Besuch der Vereinten Nationen und der dortigen deutschen Vertretung. Bei einer angeregten Diskusssionsrunde konnten die Studierenden ihre Einschätzung zum Vorstoß Deutschlands für einen permanenten Sitz im Sicherheitsrat und zur Aufgabe der UN bei der Friedenssicherheit äußern.
Weiter ging es Richtung Boston. Erste Station war ein Besuch der University of Bridgeport. Hier stand der Austausch mit amerikanischen Studenten im Mittelpunkt, es wurden aber auch erste Möglichkeiten einer Zusammenarbeit in den Masterkursen der beiden Hochschulen erörtert. Bei den Sikorsky Hubschrauberwerken erlebten die Studierenden eine familiäre Arbeitsatmosphäre und ein sehr gelassenes Arbeitstempo. Kein Aufenthalt in Boston ohne Besichtigung der weltberühmten Universitäten Harward und MIT. Ein Besuch des Leitstandes der U-Bahn von Boston gab Einblick in die logistischen Probleme des Nahverkehrs einer Millionenstadt.
Nach der Besichtigung des Bostoner Containerhafens war Atlanta das nächste Ziel der Exkursion mit einem Abstecher zum BMW-Werk in Spartanburg, wo die X5 und X6 Fahrzeuge gebaut werden. Per Flugzeug ging es weiter nach New Orleans. Beindruckt waren die Studenten hier nicht nur vom Charme der Jazz-Metropole, sondern auch von der ansässigen Zuckerrohrfabrik. Modernste Technik ermöglicht die Verarbeitung von rund 16.000 Tonnen Zuckerrohr pro Tag. Gewöhnungsbedürftig waren allenfalls die unangenehmen Produktionsgerüche.
Der Rückflug nach Frankfurt bot allen noch einmal einen Rückblick auf die vergangenen Tage. Die Studierenden waren begeistert von den zahlreichen Eindrücken und wünschten sich eine Wiederholung im kommenden Jahr.