Pressemitteilung-Detail

Fachhochschule plant Forschungsstelle "Green Technology" in Soest
Eine landesweite Forschungsstelle "Green Technology" verbunden mit einem Graduiertenkolleg möchte die Fachhochschule Südwestfalen am Standort Soest einrichten.
Eine landesweite Forschungsstelle "Green Technology" verbunden mit einem Graduiertenkolleg möchte die Fachhochschule Südwestfalen am Standort Soest einrichten.
"Das Institut soll einen Beitrag zur Erschließung der technologischen Potenziale der drei Soester Fachbereiche leisten und unserer Hochschule neue Perspektiven in Richtung Promotionen und Internationalität erschließen. Gleichzeitig soll es den Unternehmen einen besseren Zugang zu Forschung und Entwicklung ermöglichen", umreißt der Dekan des Fachbereichs Elektrische Energietechnik, Prof. Dr. Werner Krybus, die Idee für die Forschungsstelle.
Die drei Soester Fachbereiche erarbeiten zurzeit das Konzept, in dem die Kompetenz auf den Gebieten der regenerativen Energien, der Agrar-Technik, der Energieeffizienz und der Entwicklung ländlicher Räume zusammengefasst wird. Die Hochschule ist dabei mit ausgewiesenen externen Experten im Gespräch, die die Überlegungen als zukunftsweisend einstufen und ihre Bereitschaft zur Mitwirkung an der Entwicklung des Konzepts erklärt haben, darunter Prof. Dr. Hans-Jürgen Block vom Vorstand der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein. Block war Mitarbeiter des Wissenschaftsrates und Rektor der der Fachhochschule Westküste. Darüber hinaus hat er als Gutachter bei zentralen hochschulpolitischen Fragestellungen, u.a. bei der Entwicklung des "Hochschulqualitätspakts" mitgewirkt. Auch das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes NRW hat bereits seine Mitwirkung zugesagt. Vielversprechend ist auch die vorgesehene Einbindung von Prof. Dr. Detlef Stolten vom Forschungszentrum Jülich, der als ausgewiesener Experte im Bereich Brennstoffzellen gilt.
"Nicht nur für den Standort Soest, sondern für ganz NRW hätte dieses Vorhaben Leuchtturmcharakter, deshalb steht die Hochschulleitung voll hinter dem Vorhaben", betont der stellvertretende Rektor, Prof. Dr. Claus Schuster. "Durch das Graduiertenkolleg könnte die Hochschule exzellenten Absolventen eine weitere akademische Karriere ermöglichen und der Region neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zur Verfügung stellen.
Aus Sicht der Hochschulleitung toppt das Vorhaben die Ausbaupläne, die als Wettbewerbsbeitrag für den Ausbau der Fachhochschullandschaft in NRW bereits platziert sind. "Wir sind sicher, dass das Konzept zu realisieren ist und werden dafür eine Anschubfinanzierung in nennenswertem Umfang aus eigenen Mitteln bereitstellen", betonen Prof. Schuster und Hochschulkanzler, Heinz-Joachim Henkemeier, übereinstimmend.