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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
20.10.2008

Wer hat den attraktivsten Weihnachtsmarkt?

Fachhochschule Südwestfalen hat Weihnachts- und Christkindlmärkte im deutschsprachigen Raum unter die Lupe genommen

Bis die ersten Weihnachts- und Christkindlmärkte ihre Pforten öffnen, dauert es zwar noch ein bisschen, die Vorbereitungen der Veranstalter laufen aber schon auf Hochtouren.

Bis die ersten Weihnachts- und Christkindlmärkte ihre Pforten öffnen, dauert es zwar noch ein bisschen, die Vorbereitungen der Veranstalter laufen aber schon auf Hochtouren. Da kommt die Untersuchung unter der Leitung von Prof. Dr. Gunther Bamler von der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen über die Attraktivität der Märkte im deutschsprachigen Raum sicherlich gerade richtig. Prof. Bamler und seine Studierenden haben im Rahmen des Marktforschungs-praktikums an den beiden Adventswochenenden letzten Jahres Besucher von insgesamt 133 Weihnachtsmärkten in 117 deutschen Städten sowie in sechs ausländischen Städten nach ihrer Meinung befragt. Und zwar quer durch die Republik von Aurich bis zum Bodensee, von der Eifel bis zum Erzgebirge und darüber hinaus in Wien, Salzburg, Zürich, Basel, Strasbourg und Bozen. Gefragt wurde unter anderem danach, ob der besuchte Weihnachtsmarkt als aufregend oder langweilig, gemütlich oder mehr hektisch, weihnachtlich oder eher kommerziell, preiswert oder teuer empfungen wurde. Die Hagener Wissenschaftler interessierte auch, wodurch die Besucher auf den Weihnachtsmarkt aufmerksam geworden waren, ob sie einen erneuten Besuch planten und welches Konsumverhalten vorherrschte. Auch die Budenbetreiber wurden bewertet in Hinblick auf ihre Angebote und Freundlichkeit. Dabei sollten, im Sinne der besseren Objektivität, die Befragten nie den Weihnachtsmarkt der eigenen Heimatstadt beurteilen, sondern nur Meinungen zu besuchten Märkten in anderen Städten äußern. Insgesamt wurden mehr als 27.000 Meinungen ausgewertet. "Da auf jedem Fragebogen mehrere, den Befragten bekannte Märkte bewertet werden konnten, haben wir fast alle Weihnachtsmärkte im deutschsprachigen Raum erfasst", berichtet Prof. Bamler. Um die untersuchten Städte bei der Auswertung der Ergebnisse besser klassifizieren zu können, wurden diese in die Kategorien Metropole, Oberzentrum, Mittel- und Regionalzentren eingeteilt. Hier die jeweils drei best- und schlechtplatziertesten Weihnachts- oder Christkindlmärkte im gesamten Befragungsgebiet: Aufregendste Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Wien Rathausplatz, 2.Innsbruck, 3. Dresden Stallhof Oberzentren: 1. Mulhouse, 2. Metz, 3. Colmar Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Bad Wimpfen, 3. Goslar Langweiligste Weihnachtsmärkte: Metropolen:1. Magdeburg, 2. Berlin Schloss Charlottenburg, 3. Wien Schloss Schönbrunn Oberzentren: 1. Mönchengladbach, 2. Offenbach, 3.Gelsenkirchen Mittel- und Regionalzentren: 1. Solingen, 2. Witten, 3. Herne Gemütlichste Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Salzburg Schloss Hellbrunn, 2. Dresden Stallhof, 3. Berlin Opernpalais Oberzentren: 1. Memmingen, 2. Metz, 3. Friedrichshafen Mittel- und Regionalzentren: 1. Goslar, 2. Esslingen, 3. Hattingen Hektischste Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Berlin Potsdamer Platz, 2. Berlin Alexanderplatz, 3. Frankfurt am Main Oberzentren: 1. Oberhausen, 2. Offenbach, 3. Wilhelmshaven Mittel- und Regionalzentren: 1. Leverkusen, 2. Witten, 3. Gütersloh Weihnachtlichste Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Dresden Stallhof, 2. Salzburg Schloss Hellbrunn, 3. Bozen Oberzentren: 1. Hanau, 2. Landshut, 3. Lübeck Mittel- und Regionalzentren: 1.Goslar, 2.Michelstadt, 3. Freiberg/Sachsen Kommerziellste Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Berlin Potsdamer Platz, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Berlin Alexanderplatz Oberzentren: 1. Gelsenkirchen, 2. Wilhelmshaven, 3. Offenbach Mittel- und Regionalzentren: 1. Herne, 2. Solingen, 3. Leverkusen Günstigste Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Dresden Stallhof, 2. Wien Mariahilf, 3. Dresden Prager Straße Oberzentren: 1.Lörrach, 2. Bottrop, 3. Hanau Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Michelstadt, 3. Monschau Teuerste Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Straßburg, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Bern Oberzentren: 1. Kaiserslautern, 2. Hildesheim, 3. Mulhouse Mittel- und Regionalzentren: 1. Olpe, 2. Solingen, 3. Leverkusen Weihnachtsmärkte mit zuvorkommenden Personal: Metropolen: 1. Salzburg Schloss Hellbrunn, 2. Salzburg Domplatz, 3. Innsbruck Oberzentren: 1. Mulhouse, 2. Metz, 3. Rosenheim Mittel- und Regionalzentren: 1. Altötting, 2. Monschau, 3. Gotha Weihnachtsmärkte mit unfreundlichem Personal: Metropolen: 1. Wien Spittelberg, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Wien Mariahilf Oberzentren: 1. Göttingen, 2. Gelsenkirchen, 3. Offenbach Mittel – und Regionalzentren:1. Emden, 2. Aurich, 3. Leer Weihnachtsmärkte mit einem altersgerechten Angebot: Metropolen: 1. Innsbruck, 2. Köln Domplatte, 3. Wien Rathausplatz Oberzentren: 1. Memmingen, 2. Mulhouse, 3. Münster Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Altötting, 3. Hattingen Weihnachtsmärkte mit wenig altersgerechtem Angebot: Metropolen: 1. Berlin Spandau, 2. Wien Schloss Schönbrunn, 3. Berlin Schloss Charlottenburg Oberzentren: 1. Offenbach, 2. Gelsenkirchen, 3. Kaiserslautern Mittel- und Regionalzentren: 1. Witten, 2. Recklinghausen, 3. Solingen Am zufriedensten waren die Besucher der Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Salzbrug Schloss Hellbrunn, 2. Innsbruck, 3. Salzburg Domplatz Oberzentren: 1. Passau, 2. Rosenheim, 3. Landshut Mittel- und Regionalzentren: 1. Esslingen, 2. Goslar, 3. Hattingen Am wenigsten wiederkommen wollten die Besucher der Weihnachtsmärkte: Metropolen: 1. Berlin Alexanderplatz, 2. Wien Spittelberg, 3. Wien Schloss Schönbrunn Oberzentren: 1. Cottbus, 2. Gelsenkirchen, 3. Offenbach Mittel- und Regionalzentren: 1. Wismar, 2. Solingen, 3. Witten Weitere Informationen für die Presse erteilt: Prof. Dr. Gunther Bamler, Tel: 02331/9330-777 oder 02331-55085