Pressemitteilung-Detail

Cello + Akkordeon: Vereinbarkeit des Unvereinbaren
Semesterkonzert der Märkischen Fachhochschule mit Maria Kliegel und Elsbeth Moser
Kaum einer wird es für möglich halten, dass sich das Violoncello und das Akkordeon musikalisch vereinen können. Und doch werden es die Besucher des Semesterkonzertes am 16. März 2001 um 20 Uhr im Audimax der Märkischen Fachhochschule (MFH) in Hagen am Ende bestätigen.
Kaum einer wird es für möglich halten, dass sich das Violoncello und das Akkordeon musikalisch vereinen können. Und doch werden es die Besucher des Semesterkonzertes am 16. März 2001 um 20 Uhr im Audimax der Märkischen Fachhochschule (MFH) in Hagen am Ende bestätigen.
Cello und Akkordeon, so verschieden diese Instrumente hinsichtlich ihrer Tonerzeugung auch sind - sie zeigen klangliche Verwandtschaften. Dies ist um so erstaunlicher, als beide Instrumente sowohl von ihrer Herkunft, als auch von ihrer sozialen Sphäre her, eigentlich als unvereinbare Klangkörper angesehen werden müssten. So wird der Konzertabend mit Maria Kliegel und Elsbeth Moser - was das Programm, die Instrumente und die Interpretinnen betrifft - als der Versuch einer Annäherung zweier scheinbar getrennter Welten bzw. der Vereinbarkeit des Unvereinbaren anzusehen sein.
Maria Kliegel gehört zur ersten Garnitur der Cellovirtuosen und zählt weltweit auf dem Tonträgersektor zur meistverkauften Cellistin (männliche Kollegen eingeschlossen). Maria Kliegel hat bereits eine glanzvolle Karriere hinter sich. Die Fachpresse bescheinigt ihr eine beseelte Virtuosität. Ihr umfangreiches Repertoire ist einmalig und stößt immer wieder in musikalische Randbereiche vor. Maria Kliegel leitet seit 1986 eine Meisterklasse an der Musikhochschule Köln. Bereits zweimal gastierte sie mit überwältigendem Erfolg in den Hagener Semesterkonzerten, 1993 mit ihren 11 Meisterschülern in "Cello x 12 = Vergnügen hoch 3" sowie 1995 als Solistin mit dem Hagener Philharmonischen Orchester in der Maschinenhalle.
Elsbeth Moser hat wesentlich dazu beigetragen, dass das Akkordeon in der Musikwelt nicht länger nur als Folklore Instrument gilt. Den internationalen Durchbruch brachte ihr 1986 die Einladung Gidon Kremers zum Lockenhausfestival, wo sie mit dem Cellisten David Geringas die westliche Erstaufführung der "letzten Sieben Worte am Kreuz" von Sofia Gubaidulina spielte. Seit 1983 ist sie die erste und damals einzige Professorin für Akkordeon an der Musikhochschule in Hannover. Neben zahlreichen internationalen Auszeichnungen erhielt sie 1998 das Bundesverdienstkreuz sowie die Ehrenprofessur der Musikhochschule Tianjing, VR China. Auf dem Programm stehen die Sonate D-Dur BWV 1028 von J.S. Bach, die Elsbeth Moser 1981 gewidmete Komposition In Croce von Sofia Gubaidulina, die Suite populaire von Manuel de Falla und Le Grand Tango von Astor Piazzolla.
Karten sind im Vorverkauf erhältlich bei folgenden Stellen:
Die Schallplatte in Hagen, Buchhandlung Steglich in Hohenlimburg, Buchhandlungen Kersting in Hagen und Iserlohn. Telefonische Kartenvorbestellungen nimmt die Märkische Fachhochschule ab sofort unter der Rufnummer 02371-566-123 oder -131 entgegen. Der Eintritt beträgt 30 DM, Schülerinnen, Schüler und Studierende zahlen 20 DM.