Pressemitteilung-Detail

Ansteckbrosche oder Lego-Roboter:
Hagener Schülerinnen hatten beim GirlsDay der Fachhochschule Südwestfalen die Qual der Wahl
Eine blinkende Ansteckbrosche zusammenbauen oder einen Roboter programmieren: Die Hagener Schülerinnen, die beim bundesweiten GirlsDay an dem Programm des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen teilnahmen, mussten sich zwischen den beiden Angeboten entscheiden.
Eine blinkende Ansteckbrosche zusammenbauen oder einen Roboter programmieren: Die Hagener Schülerinnen, die beim bundesweiten GirlsDay an dem Programm des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Südwestfalen teilnahmen, mussten sich zwischen den beiden Angeboten entscheiden.
Professor Dr. Norbert Drescher übernahm dabei in seinem Labor für Mikrorechner den eher "modischen" Part. Hier konnten die Schülerinnen als Arbeitsergebnis ihres Elektronikkurses eine selbstgebastelte Ansteckbrosche mit einem elektronischen Teilchen in der Mitte mit nach Hause nehmen. Im Labor für Angewandte Informatik von Prof. Dr. Jürgen Richter ging es hingegen darum, Lego-Roboter, durch entsprechende Programmierung, zu gewünschtem Verhalten zu bewegen. Erstmals wurde dabei mit dem neuen Mindstorm NXT-Programm gearbeitet.
Nicht nur der Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik, auch die Professoren des benachbarten Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft hatten die Schülerinnen der Klassen 8 bis 10 zu einem Schnupperstudientag in die Haldener Straße eingeladen. Anhand von Experimenten und praktischen Übungen sollte den Mädchen hautnah gezeigt werden, wie spannend Technik sein kann und welche Aufgaben und Möglichkeiten der Beruf der Ingenieurin bietet.
Erfreut zeigten sich die Professoren über die große Nachfrage in diesem Jahr. "Aufgrund der vorhandenen Arbeitsplätze wollten wir eigentlich nur 20 Schülerinnen aufnehmen", berichtet Prof. Dr. Jürgen Richter, "nun sind es doch einige mehr geworden und das ist auch gut so, denn die Wirtschaft sucht händeringend nach Ingenieurinnen und Ingenieuren."