Pressemitteilung-Detail

Hagener Verbundstudium lockt Studierende aus ganz Deutschland an:
Guy-Alain Ouambo reiste jedes zweite Wochenende von Ulm nach Hagen
Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, aber nicht nur dorthin, sondern auch zum Studium nach Hagen. Für Guy-Alain Ouambo sogar von Kamerun, über Hamburg und Ulm an die Volme. Kein leichter Weg, um Diplom-Ingenieur zu werden, aber letztlich doch ein erfolgreicher.
Viele Wege führen bekanntlich nach Rom, aber nicht nur dorthin, sondern auch zum Studium nach Hagen. Für Guy-Alain Ouambo sogar von Kamerun, über Hamburg und Ulm an die Volme. Kein leichter Weg, um Diplom-Ingenieur zu werden, aber letztlich doch ein erfolgreicher.
Aus Kamerun war Guy- Alain Ouambo ursprünglich zum Studieren nach Deutschland gekommen. In Hamburg begann er ein Studium der Elektrotechnik, als sich plötzlich Nachwuchs ankündigte. Jetzt hieß es Geldverdienen, um der Familie eine finanzielle Basis zu verschaffen. Bei der Telecom in Ulm schloss er eine Ausbildung zum Fachinformatiker ab und arbeitete fortan in diesem Bereich. Der Wunsch, das Studium doch noch zu beenden, bestand aber weiterhin. Guy-Alain Ouambo begann zu recherchieren. Ein Vollzeitstudium und damit ein Ausstieg aus dem Beruf kam aus finanziellen Gründen nicht in Frage. In Süddeutschland fand sich kein passendes Studienmodell, wohl aber in Hagen an der Fachhochschule Südwestfalen.
Das Konzept und die Inhalte des berufsbegleitenden Verbundstudiengangs Elektrotechnik überzeugten auf Anhieb. Kein ausschließlich isoliertes Studium an Hand von Lehrmaterialien zu Hause, sondern zusätzlich am Wochenende eine praxisorientierte Ausbildung in den Hochschullaboratorien mit Kontakt zu anderen Studierenden und Professoren. Nur: Hagen war weit weg, die Arbeit und die Familie forderten auch ihren zeitlichen Tribut. Dennoch, Guy-Alain Ouambo wollte Ingenieur werden und unterstützt durch die Familie fiel schnell die Entscheidung, sich an der Hagener Hochschule einzuschreiben. Jedes zweite Wochenende fuhr er mit dem ICE von Ulm nach Hagen. Das Studium absolvierte er ohne Probleme und sogar in der Regelstudienzeit von fünf Jahren. Auch die Familie wuchs in dieser Zeit: zwei weitere Kinder wurden während der Studienzeit geboren.
Den erfolgreichen Studienabschluss feierte Guy-Alain Ouambo jetzt mit Ehefrau, ältestem Sohn und seinen Eltern in der Hagener Fachhochschule. "Für mich war dieser Studiengang ein wahrer Glücksfall", so sein Resümee, "ohne das Verbundstudienmodell hätte ich meinen Traum, einmal Ingenieur zu werden, nicht verwirklichen können". Nur eines hat ihm während seiner Studienzeit gefehlt: Andere Studienkollegen in Ulm, mit denen er sich auch vor Ort hätte austauschen können. Für die Zukunft könnte sich das aber ändern. Denn einen besseren Werbeträger als Guy-Alain Ouambo kann sich die Fachhochschule Südwestfalen in Ulm und Umgebung nicht wünschen.