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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
23.10.2007

Studierende aus Hagen, Iserlohn und Soest auf Exkursion in die USA

Auch in diesem Jahr ermöglichte die Fachhochschule Südwestfalen ihren Studierenden wieder die Teilnahme an einer USA-Exkursion.

Auch in diesem Jahr ermöglichte die Fachhochschule Südwestfalen ihren Studierenden wieder die Teilnahme an einer USA-Exkursion. Unter Leitung von Prof. Dr. Hermann Johannes vom Hagener Fachbereich Technische Betriebswirtschaft ging es diesmal in den Nordosten des Landes, nach New York und Boston, um dort die Besonderheiten des nordamerikanischen Wirtschaftsmarktes und das dortige Hochschulsystem zu studieren. Mit dabei waren diesmal Studierende des Hagener Studiengangs Wirtschaftsingenieurwesen, des Iserlohner Masterstudiengangs Computer Vision and Computational Intelligence sowie des Soester Studiengangs Maschinenbau mit ihren Hochschullehrern. In New York vermittelte zunächst eine Stadtrundfahrt durch fast alle Stadtteile von Manhattan, vorbei am Ground Zero, Trump Tower, Yankees Stadion und dem Rockefeller Center, einen ersten Eindruck von der Megastadt. Am nächsten Tag stand der Besuch der amerikanischen Niederlassung der deutschen Firma Beumer auf dem Programm. Die Studierenden lernten hier, was es heißt, auf dem amerikanischen Markt zu bestehen, welche Vorschriften und Vorlieben es hier zu beachten gilt. Bereits Tradition bei den USA-Exkursionen ist der Besuch der New Yorker Börse in der Wallstreet. Neuer Programmpunkt war die Besichtigung der Hauptzentrale der New Yorker U-Bahn. Das neue Prozessleit- und Prozessvisualisierungssystem für das U-Bahn Netz stammt dabei aus Deutschland und wird wie ein Goldschatz gesichert. Am letzten Tag in New York wurden die Studierenden in der Deutschen Vertretung der UN empfangen. Mit der deutschen Pressesprecherin konnten sie eine lebhafte Diskussion über die aktuellen Themen der Weltpolitik und der UN-Vollversammlung führen. Bevor es nach Boston ging, durften die Studierenden noch einen Blick auf die amerikanischen Goldreserven im Keller der Federal Reserve Bank of New York werfen. Auf dem Weg nach Boston wurde ein Stop bei der Produktionsstädte des weltgrößten Hubschrauberherstellers Sikorsky eingelegt. In Boston selber wurden mit Harvard und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) zwei der bekanntesten Universitäten der Welt besucht. Für die Studierenden war es interessant, doch verschiedene Parallelen zwischen der praxisorientierten Ausbildung an der eigenen Hochschule und den amerikanischen Elitehochschulen festzustellen. Theorie und Praxis sind dort wie in Südwestfalen sehr gut verzahnt. Die Laboratorien für die Lehre sind am MIT ähnlich wie an der Fachhochschule Südwestfalen ausgestattet. Im Forschungsbereich ist die amerikanische Ausstattung dagegen deutlich umfangreicher. Anstelle von Laboratorien finden sich dort große und teilweise neue Gebäude für die Unterbringung der zahlreichen Institute. Die Studiengebühren sind an der Fachhochschule mit 500 EUR dagegen deutlich niedriger. In Harvard und am MIT fallen Beiträge von rund 23.000 $ pro Semester an. Erstaunt waren die amerikanischen Studierenden allerdings über das Auslands-Exkursionsprogramm der Fachhochschule für ihre Studierenden. Die FH-Studierenden haben im Rahmen der Exkursion Leben und Arbeiten an der amerikanischen Ostküste hautnah erlebt und können sich nun ein besseres Bild von den Anforderungen an deutsche Produkte in den USA machen.