Pressemitteilung-Detail

Erste Absolventen des Verbundstudiengangs Elektrotechnik in Hagen verabschiedet
Studium in Regelstudienzeit abgeschlossen
Im Jahre 1999 setzten sich Vertreter der regionalen Arbeitgeberverbände, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen sowie der damaligen Märkischen Fachhochschule gemeinsam an einen Tisch, um ein bundesweit einmaliges Verbundmodell von technischer Berufsausbildung und Fachhochschulstudium zu entwickeln.
Im Jahre 1999 setzten sich Vertreter der regionalen Arbeitgeberverbände, der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen sowie der damaligen Märkischen Fachhochschule gemeinsam an einen Tisch, um ein bundesweit einmaliges Verbundmodell von technischer Berufsausbildung und Fachhochschulstudium zu entwickeln. Das Ziel: Mit einem attraktiven Ausbildungsmodell den qualifizierten Ingenieurnachwuchs auch in Zukunft für die Unternehmen in Südwestfalen sicherzustellen. Parallel zur technischen Ausbildung in einem Unternehmen, so die Planung, sollten die jungen Menschen ein 10-semestriges technischen Studium an der Fachhochschule absolvieren und nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung bis zum Ende des Studiums in dem Unternehmen weiterhin tätig bleiben.
Zum Wintersemester 2002/2003 wurde auch am Standort Hagen der heutigen Fachhochschule Südwestfalen aus der Idee Wirklichkeit. Mit der finanziellen Unterstützung der Arbeitgeberverbände konnte der neue ausbildungs- und berufsbegleitende Verbundstudiengang Elektrotechnik mit den ersten Studierenden und einer Vielzahl von kooperierenden heimischen Unternehmen an den Start gehen.
Fünf Jahre später haben die ersten 13 Studierenden ihr Studium in der Regelstudienzeit erfolgreich beendet, mit besten Noten, einer sogar mit Auszeichnung. Im Rahmen einer akademischen Feier wurden diese Absolventen heute von Hochschule und Wirtschaft verabschiedet.
Lob und Anerkennung für die vollbrachte Leistung gab es dabei nicht nur von Rektor Prof. Dr. Jörg Liese und Dipl.-Ing. Hermann Klein, Vorsitzender des Hagener Förderverein. Auch Harald Korte, Vorsitzender des Märkischen Arbeitgeberverbandes e.V. und als langjähriger Präsident der SIHK einer der Motoren des Verbundstudium, wies in seinem Vortrag darauf hin, dass das technische Verbundstudium als Qualifizierungsinstrument nicht nur für die Absolventen, sondern auch für die Unternehmen ein Gewinn sei, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Ingenieure in Deutschland Mangelware seien. Der Dekan des Fachbereichs Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Dr. Detlev Patzwald ließ gemeinsam mit einem Absolventen die vergangenen Studienjahre nochmals Revue passieren und übereichte anschließend den frischgebackenen Ingenieuren ihre Zeugnisse.
Nach der Feierstunde luden Förderverein und Institut für Verbundstudien der Fachhochschulen NRW zu einem Empfang im Institutsgebäude ein, wo der Abend mit reger Unterhaltung und der Erinnerung an eine arbeitsreiche Phase des Lebens ausklang.