Pressemitteilung-Detail

Prof. Günter Schmitt wird 65 Jahre:
Seit über 20 Jahren als Experte für Korrosion und Korrosionsschutz an der Iserlohner Fachhochschule tätig
Wenn es um Korrosionsschutz geht, kommt keiner um ihn herum, an der Fachhochschule Südwestfalen sowieso aber auch in der nationalen und internationalen Forschergemeinschaft. Heute (31.08.2007) begeht Prof. Dr. Günter Schmitt seinen 65. Geburtstag.
Wenn es um Korrosionsschutz geht, kommt keiner um ihn herum, an der Fachhochschule Südwestfalen sowieso aber auch in der nationalen und internationalen Forschergemeinschaft. Heute (31.08.2007) begeht Prof. Dr. Günter Schmitt seinen 65. Geburtstag.
Seit 1986 ist er an der Iserlohner Hochschule als Professor für Korrosion und Korrosionsschutz tätig. Die Einrichtung des bundesweit einzigen Studiengangs für Korrosionsschutztechnik ist ebenso seinem Engagement zu verdanken wie die Errichtung des ersten Forschungsschwerpunkts "Korrosion und Oberflächentechnik" an einer Fachhochschule in NRW. Ebenso hat Prof. Schmitt maßgeblich dazu beigetragen, Iserlohn zu einem Zentrum der deutschen und internationalen Korrosionsschutzforschung auszubauen.
Prof. Schmitt studierte Chemie an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen, wo er ebenfalls seine Promotion und Habilitation ablegte. Vor seiner Berufung an die damalige Abteilung Iserlohn der Fachhochschule Hagen war er bereits als Professor für Technische Chemie an der Ruhr-Universität Bochum tätig.
Nicht nur in der Lehre, sondern auch im Bereich Forschung hat er sich ganz der Korrosionsschutztechnik verschrieben: Korrosion und Korrosionsschutz bei der Förderung, Weiterleitung und Aufarbeitung von Erdgas, das Korrosionsverhalten nichtrostender Stähle in Trinkwässern oder das eigenentwickelte "CoulCount- Verfahren" zur Online-Feststellung der Korrosivität in Kühl- oder Hydrauliksystemen sind nur einige wenige Beispiele seiner Forschungsaktivitäten.
Gemeinsam mit Kollegen der Hochschule hat Prof. Schmitt das "Zentrum für Strategischen Korrosionsschutz" aufgebaut, eine der vom nordrhein-westfälischen Wissenschaftsministerium eingerichteten Kompetenzplattformen an den Fachhochschulen des Landes. Zu den Aufgabenschwerpunkten des Zentrums zählen in erster Linie die Entwicklung neuer Sensoren zur Überwachung der Korrosionsprozesse, die Erforschung umweltfreundlicher Oberflächenschutzverfahren sowie die Untersuchung des Einsatzes von Korrosionsschutzverfahren z..B. für elektronische Produkte.
Das Institut für Instandhaltung und Korrosionsschutztechnik gGmbH (IFINKOR) in Iserlohn leitet Prof. Schmitt gemeinsam mit Prof. Dr. Ralf Feser als Geschäftsführer und entwickelt dort in Kooperation mit Unternehmen individuelle Lösungen und zukunftsweisende Strategien in den Bereichen Instandhaltung und Korrosionsschutz.
Nicht nur deutsche und europäische Fachverbände und Gesellschaften wissen den Sachverstand von Prof. Schmitt zu schätzen, auch in den USA ist er Mitglied technisch-wissenschaftlicher Gesellschaften in den Bereichen Elektrochemie und Korrosion/Korrosionsschutz, in China oder Nigeria war er als Gastdozent bei Universitäten tätig.
Im Rahmen einer Feierstunde lässt die Fachhochschule Südwestfalen heute (31.08.2007) gemeinsam mit Gästen aus Industrie und Hochschule das Wirken von Prof. Schmitt an der Fachhochschule Südwestfalen und seine Verdienste für den Korrosionsschutz in Deutschland Revue passieren.