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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
10.05.2001

Note "sehr gut" für Forschungsarbeiten der Märkischen Fachhochschule

NRW-Forschungsverbund "Technische Bildverarbeitung in verteilten Systemen" auf dem Prüfstand

Seit eineinhalb Jahren forschen mehrere Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens gemeinsam auf dem Gebiet der Technischen Bildverarbeitung. Jetzt zur Halbzeit wurden die Forschungsarbeiten unter der Leitung von Dr. Erich Köster aus dem Ministerium von Gutachtern aus Industrie und Wissenschaft kritisch unter die Lupe genommen. Die Forschergruppen der Märkischen Fachhochschule (MFH) und der Fachhochschulen Aachen, Bochum und Gelsenkirchen zogen Zwischenbilanz und erhielten hervorragende Noten.

Seit eineinhalb Jahren forschen mehrere Fachhochschulen Nordrhein-Westfalens gemeinsam auf dem Gebiet der Technischen Bildverarbeitung. Das Ziel: anwendungsorientierte Entwicklungen für den medizinischen und industriellen Bereich. Gefördert wird der Forschungsverbund über einen Zeitraum von drei Jahren vom NRW-Bildungsministerium mit über einer Millionen Mark. Finanzielle Unterstützung leistet auch die Industrie, denn sie will am Ende die Ergebnisse verwerten. Jetzt zur Halbzeit wurden die Forschungsarbeiten unter der Leitung von Dr. Erich Köster aus dem Ministerium von Gutachtern aus Industrie und Wissenschaft kritisch unter die Lupe genommen. Die Forschergruppen der Märkischen Fachhochschule (MFH) und der Fachhochschulen Aachen, Bochum und Gelsenkirchen zogen Zwischenbilanz und erhielten hervorragende Noten. Die Gutachter bescheinigten den Professoren exzellente Arbeitsergebnisse, was vor allem für die spätere Verwendbarkeit der Forschungsresultate wichtig ist. Die Note "sehr gut" erhielten auch die MFH-Professoren des Forschungsverbundes, Dr. Jörg Krone und Dipl.-Ing. Ulrich Lehmann. Ziel der Forscher ist es, Verfahren zu entwickeln, die es erlauben, Bilder rechnerisch so zu verarbeiten, dass sie wenig Speicherplatz und wenig Übertragungszeit benötigen, trotzdem aber eine hohe Sicherheit gegen Datenmissbrauch aufweisen. Denn in der Anwendung sollen mit diesen Methoden später vor allem komplizierte technische und medizinische Bilder durchs Netz sausen. "Auf diese Weise kann der behandelnde Arzt von jedem Untersuchungsraum aus erforderliche Röntgenaufnahmen weltweit aus Archiven auf seinen Bildschirm holen", gibt Prof. Krone ein Beispiel für eine Anwendung in der Medizin. Speziell die Echtzeit-Bildverarbeitung in der Industrie ist das Forschungsgebiet der Professoren Lehmann und Dr. Burkhard Neumann, dem Leiter des Forschungsschwerpunktes Digitale Bildverarbeitung an der MFH. Sie ermöglicht die Überprüfung, Steuerung oder sogar Regelung der Oberflächenqualität, des Materialflusses von Werkstücken oder der automatischen Erkennung der Identität von Werkstücken mit der hohen Geschwindigkeit von Fertigungsautomaten. Die anwendungsorientierte Forschung erfolgt dabei ganzheitlich, angefangen von der Beleuchtungstechnik über die Bilderfassung und -auswertung bis hin zur Kompression der Ergebnisse und der Abspeicherung in einer Datenbank. Darüber hinaus soll eine schnelle und sichere Verteilung von elektronischen Bildern die biologische, industrielle und medizinische Forschung beschleunigen. Weitere Informationen unter www.bildverarbeitung-nrw.de