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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
16.02.2007

Forschungsverbund Neuronale-Fuzzy-Logik NRW traf sich an der Fachhochschule in Iserlohn

Zum Wissensaustausch trafen sich jetzt die Mitglieder des Forschungsverbundes Neuronale Fuzzy- Logik in Iserlohn an der Fachhochschule Südwestfalen.

Zum Wissensaustausch trafen sich jetzt die Mitglieder des Forschungsverbundes Neuronale Fuzzy- Logik in Iserlohn an der Fachhochschule Südwestfalen. Der Forschungsverbund bündelt seit über 10 Jahren die Forschungsaktivitäten der NRW-Fachhochschulen auf diesem Gebiet. Die beteiligten Forscher beschäftigen sich beispielsweise mit der Frage, wie Maschinen selbständig lernen und sich automatisch optimieren können. Ziel der Forschungsarbeiten ist vor allem die Nutzung neuer Techniken und intelligenter Anwendungslösungen in der Automatisierungstechnik, Informatik und Naturwissenschaft zur Verkürzung von Entwicklungszeiten. Das Land NRW hat Forschungsprojekte dieses Verbundes mit insgesamt 710.000 Euro finanziell unterstützt. Neben den Professoren der Mitgliedsfachhochschulen nahm daher auch als Vertreter des Innovationsministeriums OAR Rolf Schröer an der Sitzung teil. Die Professoren Ulrich Lehmann und Hermann Johannes, beide von der Fachhochschule Südwestfalen, berichteten über aktuelle Forschungsprojekte der Kompetenzplattform Computer Vision and Computational Intelligence aus Hagen und Iserlohn. Studierende des gleichnamigen Masterstudiengangs präsentierten Arbeitsproben aus ihren Projekten. Mit der Fachhochschule Bochum, vertreten durch Prof. Dr. Wilhelm Caninenberg, wurde eine Kooperation mit dem dortigen Masterstudiengang IT-Automotive vereinbart, da bei beiden Studiengängen die Informationstechnik einen Schwerpunkt bildet. An der Fachhochschule Köln, Standort Gummersbach wird zurzeit bei Prof. Dr. Michael Bongards eine Kompetenzplattform "STEPS" (Sustainable Technologies and Computational Services for Environmental and Production Processes) mit Landesmitteln eingerichtet. Auch hier ergeben sich Kooperationsmöglichkeiten mit der Iserlohner Kompetenzplattform, ausdrücklich begrüßt vom Innovationsministerium. Voll des Lobes waren die Verbundmitglieder über die hervorragenden Studienbedingungen der Iserlohner Masterstudierenden. Diese haben hier sehr gute Möglichkeiten, in anspruchsvollen Promotionsprojekten mitzuarbeiten, um ihre wissenschaftliche Qualifikation zu steigern oder selbst nach Beendigung ihres Studiums in Kooperation mit einer Universität einen Doktorgrad zu erlangen. Zusätzliche Prüfungen an der Universität, wie in der Vergangenheit, sind dafür nicht mehr erforderllich. Beispielhaft ist auch die Orientierung hin zu Problemstellungen aus der Industrie. "Die Neuro-Fuzzy-Wissenschaftler des Forschungsverbundes nutzen die Synergien dieses Netzwerks intensiv für ihre Arbeiten in Lehre und Forschung. Die Fördergelder des Ministeriums sind also besten angelegt", freut sich Ulrich Lehmann, der Sprecher des Forschungsverbundes ist.