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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
10.01.2007

Statement von Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart zur Unterzeichnung der neuen Ziel- und Leistungsvereinbarung mit der Fachhochschule Südwestfalen

- Es gilt das gesprochene Wort -

Mit dem Inkrafttreten des Hochschulfreiheitsgesetzes im Januar kommt den Ziel- und Leistungsvereinbarungen zentrale Bedeutung zu: Hier vereinbaren Innovationsministerium und Hochschule die wesentlichen Ziele in Lehre, Forschung und Wissenstransfer.

Mit dem Inkrafttreten des Hochschulfreiheitsgesetzes im Januar kommt den Ziel- und Leistungsvereinbarungen zentrale Bedeutung zu: Hier vereinbaren Innovationsministerium und Hochschule die wesentlichen Ziele in Lehre, Forschung und Wissenstransfer. Die Vereinbarung verbindet die Perspektiven der einzelnen Hochschule mit dem wissenschafts- und forschungspolitischen Gesamtinteresse des Landes. Das Hochschulfreiheitsgesetz stellt die Leitplanken auf, die Ziel- und Leistungsvereinbarungen markieren Etappenziele. Den schnellsten Weg dorthin findet jede Hochschule selbst am besten – und zwar ohne Detailvorgaben des Landes. Die Fachhochschule Südwestfalen zeichnet sich an allen vier Standorten in Hagen, Iserlohn, Meschede und Soest durch die enge Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft aus. Im Bereich von Forschung und Entwicklung orientiert sich ihr Profil konsequent am Bedarf der Wirtschaftsregion Südwestfalen und umfasst speziell Bereiche wie Werkstoffe, Umwelt und Energieforschung. Der Wissens- und Technologietransfer wird an der Fachhochschule Südwestfalen groß geschrieben, wie auch die Beteiligung der Hochschule an der Innovationsallianz belegt, die Ende des vergangenen Jahres 23 NRWHochschulen zur Professionalisierung auf diesem Gebiet gegründet haben. Von den guten Absolventen der stark nachgefragten wirtschaftlichen und technischen Studiengänge, die am Bedarf der Wirtschaft orientiert sind und auch von berufstätigen Studierenden oder Auszubildenden studierbar sind, profitieren die regionalen Unternehmen. Aus der Wirtschaft kommen praxisorientierte Forschungsthemen, Maschinen für die Hochschule, Firmenpatenschaften für Studierende oder Stipendien und Praktikantenverträge. Im Bereich der Lehre setzt die Fachhochschule Südwestfalen weitere Schwerpunkte. So hat sie sich verpflichtet, die Anzahl der Absolventinnen und Absolventen ebenso wie die Abschlussquote in der Regelstudienzeit zu erhöhen. Sie wird den Erfolg ihrer Absolventinnen und Absolventen beim Berufseinstieg auswerten, um Rückschlüsse auf die Qualität des Studienangebots zu ermöglichen. Wichtig ist uns weiter, dass die Evaluation, also die Beurteilung der Lehre durch die Studierenden, weiterentwickelt und ausgebaut wird, um frühzeitig Auskunft über Verbesserungsmöglichkeiten in der Lehre zu erhalten, aber auch um Studierende gezielt ansprechen und beraten zu können. Schließlich umfasst die Vereinbarung die Zahl der Studienanfängerplätze in den jeweiligen Studienbereichen. Die Fachhochschule hat zugesagt, das nun erreichte hohe Niveau der Plätze für Studienanfänger zu halten (seit Gründung der Hochschule im Jahre 2002 hat sich die Zahl der Studierenden auf ca. 6400 Studierende nahezu verdoppelt). Es ist ferner vorgesehen, über die Zuweisung von Mitteln aus dem Hochschulpakt 2020, mit dem die Aufnahmekapazitäten vor dem Hintergrund der zu erwartenden steigenden Studierendenzahlen erhöht werden sollen, zu gegebener Zeit eine weitere Vereinbarung zwischen Land und Hochschule zu schließen. Das Land sichert der Hochschule im Gegenzug finanzielle Planungssicherheit zu. Insgesamt erhalten die Hochschulen und die medizinischen Fakultäten – bis 2010 abgesichert durch den Zukunftspakt - 3,7 Milliarden Euro pro Jahr. 425 Millionen Euro davon werden im Rahmen der leistungsorientierten Mittelverteilung (LOM)nach den Kriterien Drittmitteleinwerbung und Absolventen an die Hochschulen vergeben, wobei die Zahl der Absolventen in der Regelstudienzeit besonders belohnt wird. Der Erfolg bei der Einwerbung transferorientierter Drittmittel wird bei der Verteilung der Mittel aus dem "Fonds zur Erneuerung der wissenschaftlichen Infrastruktur", berücksichtigt. Hier stehen für die Fachhochschulen in den kommenden vier Jahren mehr als 18 Millionen Euro bereit. Kontaktinformationen: Pressereferat des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Völklinger Str. 49, 40221 Düsseldorf, Telefon (0211) 896-4790, Telefax (0211) 896-4575 Email