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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
17.11.2006

Agrarforschungsstandort NRW soll gestärkt werden

FH-Rektor Liese unterzeichnet Rahmenvereinbarung zur Errichtung eines Forschungsnetzwerks NRW-Agrar

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Agrarforschung ist ein wichtiger Teil des Forschungsstandortes NRW. Ein zentraler Akteur innerhalb dieser Forschungslandschaft ist der Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest.

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Agrarforschung ist ein wichtiger Teil des Forschungsstandortes NRW. Ein zentraler Akteur innerhalb dieser Forschungslandschaft ist der Fachbereich Agrarwirtschaft der Fachhochschule Südwestfalen in Soest. Gemeinsam mit Vertretern der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und den Staatssekretären der Ministerien für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Alexander Schink und Dr. Michael Stückradt unterzeichneten FH-Rektor Prof. Dr. Jörg Liese und der Dekan des Fachbereichs Agrarwirtschaft, Prof. Dr. Hans-Ulrich Hensche in Düsseldorf die Rahmenvereinbarung zur Errichtung des "Forschungsnetzwerkes NRW-Agrar". Die Unterzeichnung fand im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz statt. Mit diesem Forschungsnetzwerk sollen u.a. die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Institutionen verstärkt und Synergieeffekte genutzt werden. Darüber hinaus soll das Netzwerk einen NRW-spezifischen Forschungsbedarf identifizieren, entsprechende Forschungsthemen entwickeln und durch ein koordiniertes Vorgehen einen effizienten Einsatz der Forschungsmittel gewährleisten. Ziel ist es, den Wissenstransfer zu optimieren, die Wettbewerbsfähigkeit bei der überregionalen Einwerbung von Forschungsmitteln zu verbessern und die Leistungsfähigkeit der nordrhein-westfälischen Agrarforschung gemeinsam besser zu kommunizieren. Koordiniert wird das Forschungsnetzwerk durch die Ministerien für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie. Innerhalb dieses Forschungsnetzwerkes ist der Soester Fachbereich, wie Prof. Liese in Düsseldorf betonte, gut postioniert. "Seit Mitte der 80er Jahre hat der Fachbereich Agrarwirtschaft seine Forschungsaktivitäten ständig ausgebaut. 500.000 Euro Drittmittel werden pro Jahr eingeworben. Die Einrichtung eines landwirtschaftlichen Versuchsguts seit 1979 und dessen Neuausrichtung in Merklingsen im Jahre 1993 hat hierfür einen wichtigen Grundstein gelegt und dokumentiert für Studierende und für die gesamte Branche die anwendungsorientierte Ausrichtung des Fachbereichs."