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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
23.06.2006

Am Wochenende vom Saarland nach Iserlohn zum Studium

Johannes Basenach beendete Verbundstudium Maschinenbau mit Bestnote

Die letzten Jahre waren nicht einfach, doch seinen Entschluss, in Iserlohn an der Fachhochschule Südwestfalen berufsbegleitend Maschinenbau zu studieren, hat Johannes Basenach nie bereut. "Mich hat das Gebiet der Maschinenbau immer fasziniert, ich wollte einfach mehr darüber wissen und Antworten auf meine Fragen erhalten" begründet er die Motivation zum Studium.

Die letzten Jahre waren nicht einfach, doch seinen Entschluss, in Iserlohn an der Fachhochschule Südwestfalen berufsbegleitend Maschinenbau zu studieren, hat Johannes Basenach nie bereut. "Mich hat das Gebiet der Maschinenbau immer fasziniert, ich wollte einfach mehr darüber wissen und Antworten auf meine Fragen erhalten" begründet er die Motivation zum Studium. Berufsbegleitend zu studieren, bedeutete für Johannes Basenach jeden zweiten Samstag von Merzig im Saarland nach Iserlohn zu fahren. Darüber hinaus sich abends anhand von Lernbriefen den fachlichen Stoff zu erarbeiten, neuneinhalb Semester lang. "Freizeit gab es in diesen Jahren für mich kaum, aber ich habe auch schon vor meinem Studium abends oft aus Interesse Fachbücher gelesen, im Studium waren es dann halt mehr", gibt Basenach zu. Vor und während seines Studiums war er als Maschinenbaumeister bei der Fa. Carlsson im Motorenbereich tätig und damit am Ende seiner beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten angelangt. Das Studienangebot der Fachhochschule Südwestfalen bot ihm die Chance zur Höherqualifizierung, ohne seinen Beruf und damit seine finanzielle Basis aufgeben zu müssen und ohne Nachweis der Fachhochschulreife oder Abitur als Schulabschluss. Über die sogenannte "Meisterquote", nach der drei Prozent der Studienplätze für Personen mit Meister- oder Technikerabschluss reserviert werden müssen, erhielt er einen Studienplatz. "Zum Schluss des Studiums wurde es allerdings noch einmal richtig stressig" berichtet Basenach. "Ich habe im Rahmen meiner Diplomarbeit ein Projekt bei der Firma Nedschroef in Plettenberg bearbeitet und das hieß, am Wochenende im Institut für Umformtechnik der Fachhochschule in Lüdenscheid meine Versuche durchzuführen und diese dann in der Woche zu Hause auszuwerten." Für Nedschroef hat Basenach einen bestehenden Prozess soweit optimiert, dass eine sichere Fertigung bei hoher Kraftübertragung möglich ist. Viele Bauteile werden durch Schrauben und Muttern lösbar miteinander verbunden. Voraussetzung dafür ist, dass beide Seiten zugänglich sein müssen. Ist dies nicht möglich, weil beispielsweise eine Stelle in einem Innenraum liegt, muss nach Alternativen gesucht werden. Hier kommen dann sogenannte Stanzmuttern zum Einsatz. Diese werden im Fertigungsprozess in ein Blech eingesetzt und benötigen nur noch eine zugängliche Stelle, wo die Schraube später eingedreht wird. Auch in solchen Fällen muss natürlich sichergestellt sein, dass hohe Kräfte übertragbar sind. Der Stress hat sich gelohnt. Für seine Studienleistungen erhielt Johannes Basenach die Note 1 und auch sein Betreuer, Prof. Dr. Wendl ist hoch zufrieden mit seinem Diplomanden: "Johannes Basenach hat eine hervorragende Arbeit geleistet, nicht nur im Rahmen seiner Diplomarbeit, sondern während des gesamten Studiums."