Pressemitteilung-Detail

Gesundheitswoche im Fichte-Gymnasium
Schüler untersuchten elektromagnetische Umweltverträglichkeit von elektrischen Geräten in der Hagener Fachhochschule
Einen Unterricht der anderen Art erlebten Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Hagener Fichte-Gymnasiums jetzt in der Fachhochschule Südwestfalen. Im Rahmen der Gesundheitswoche der Schule stand unter anderem das Thema "Sind Funkwellen gesundheitsschädlich?" auf dem Programm. Und da lag es für Schüler und Lehrer nahe, sich von den Experten an der Hochschule Hilfestellung zu holen. Nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch.
Einen Unterricht der anderen Art erlebten Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Hagener Fichte-Gymnasiums jetzt in der Fachhochschule Südwestfalen.
Im Rahmen der Gesundheitswoche der Schule stand unter anderem das Thema "Sind Funkwellen gesundheitsschädlich?" auf dem Programm. Und da lag es für Schüler und Lehrer nahe, sich von den Experten an der Hochschule Hilfestellung zu holen. Nicht nur theoretisch, sondern auch ganz praktisch.
Prof. Dr. Ulrich Kuipers vom Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik informierte die Schüler zunächst über aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema. Im Anschluss daran wurden im Hörsaal konkrete Messungen durchgeführt. " Über elektromagnetische Umweltverträglichkeit oder die Auswirkungen von Elektrosmog existiert häufig ein falsches Bild in der Öffentlichkeit", ist sich Kuipers mit Fichte-Lehrer Olaf Marx einig,
"wir wollten daher den Schülern durch objektive physikalische Messungen zeigen, welche Strahlung wirklich festzustellen ist".
Neben Leuchten, Funkgeräten und Steckernetzteilen untersuchten die Schüler insbesondere die Feldstärke ihrer eigenen Handys unter verschiedenen Bedingungen und erfuhren, wie viel Strahlung in Richtung Kopf und in die Umgebung abgegeben wird. Zum Schluss des informativen Vormittags waren sich alle Schüler einig: bei vernünftiger Nutzung des Handys ist eine gesundheitliche Gefährdung auszuschließen. Dennoch empfahl Prof. Kuipers, die Handys besser nicht ständig in der Hosentasche, sondern im Rucksack oder der Brusttasche zu tragen.