Pressemitteilung-Detail

Studierende der Fachhochschule Südwestfalen treffen sich mit Kommilitonen aus aller Welt
9. Internationaler Workshop des Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft findet dieses Jahr erstmalig in Deutschland statt / Abschlussveranstaltung in der SIHK zu Hagen
Neun ereignisreiche Tage in Deutschland lagen bereits hinter den Teilnehmern des 9. Internationalen Workshops der Fachhochschule Südwestfalen. Am Samstag Abend endete der offizielle Teil bei einem Deutschen Abend in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Begrüßt wurden die jungen Leute von SIHK-Hauptgeschäftsführer Hans- Peter Rapp-Frick und dem 1. Beigeordneten der Stadt Hagen, Dr. Christian Schmidt.
Neun ereignisreiche Tage in Deutschland lagen bereits hinter den Teilnehmern des 9. Internationalen Workshops der Fachhochschule Südwestfalen.
Am Samstag Abend endete der offizielle Teil bei einem Deutschen Abend in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK). Begrüßt wurden die jungen Leute von SIHK-Hauptgeschäftsführer Hans- Peter Rapp-Frick und dem 1. Beigeordneten der Stadt Hagen, Dr. Christian Schmidt.
Einmal pro Jahr treffen sich Studierende des Hagener Fachbereichs Technische Betriebswirtschaft mit Studierenden der Partnerhochschulen aus USA, Rußland, Finnland, Portugal China, Indonesien, Belgien und der Schweiz zu einem gemeinsamen Workshop. Vor neun Jahren hatte Prof. Dr. Gunther Bamler, an der Hagener Hochschule zuständig für das Lehrgebiet Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Auslandsabsatz und – produktion, diese Veranstaltung ins Leben gerufen. Im Mittelpunkt des Workshops, der in diesem Jahr erstmals in Deutschland stattfindet und vom Fachbereich Technische Betriebswirtschaft ausgerichtet wird, steht das Unternehmensplanspiel "Multikulturelle Unterschiede im Management von Unternehmen". Vor dem Hintergrund einer zunehmend internationalen Ausrichtung der Unternehmen, dient das Planspiel dazu, die Studierenden bereits während ihres Studiums mit häufig auftretenden kulturellen Unterschieden im unternehmerischen Verhalten zu konfrontieren. Die Studierenden sollen kulturelle Unterschiede erkennen, analysieren und gemeinsam zu einer Verständigung und Entscheidungsfindung kommen.
Für das Planspiel werden verschiedene Gruppen gebildet, die sich aus den teilnehmenden Nationen zusammensetzen und als Aufgabe hochkomplexe Managemententscheidungen treffen müssen. Wenn der Produktionsleiter des fiktiven Unternehmens zum Beispiel aus China kommt, dann ist die Marketingchefin eventuell eine Russin, die Forschungsverantwortung hat ein Portugiese, Finanzchefin ist eine Amerikanerin und für den Einkauf ist vielleicht ein deutscher Student zuständig. Die Verkehrssprache ist dabei Englisch. Die einzelnen Gruppen sind vergleichbar mit dem Vorstand eines Unternehmens; die Entscheidungen, beispielsweise über Investitionen, Rohstoffeinkäufe oder Werbestrategien werden im Team gefällt. Am Samstag fand in der SIHK die Hauptversammlung der einzelnen Gesellschaften statt. Jedes "Unternehmen" musste sich nun, ähnlich wie im realen Unternehmensgeschehen auch, seinen Aktionären als das Beste präsentieren. Gewinner war schließlich das Team "United Electronics", von dem die jeweils anderen Teilnehmer die meisten Aktienpakete bestellten. Aus Hagen nahmen die Studierenden Stefan Plutz, Carsten Gesink, Kseniya Panourina, Christian Vogts, Till Brinkmann und Jan Lindenschmidt teil.
Im Rahmen des Workshops sollten die internationalen Teilnehmer aber auch Deutschland als Kultur- und Wirtschaftsland kennen lernen. Von München aus, dem zentralen Ankunftsort aller Teilnehmer, wurden Ausflüge nach Neuschwanstein und zur Zugspitze unternommen. In Köln stand der Besuch der BAYER AG sowie des Braunkohletagebauwerks in Garzweiler auf dem Programm.
Bevor es am 12. Mai wieder zurück in die Heimatländer geht, stehen noch Besuche der Wartburg und des KZ Buchenwald sowie der Porsche Fabrik in Leipzig an. In Berlin erwartet die Studierenden ein Treffen mit der Iserlohner Bundestagsabgeordneten Dagmar Freitag im Reichstag und auch ein kurzer Abstecher nach Paris zur Internationalen Handelskammer ist noch geplant.