Pressemitteilung-Detail

"Robo-Clean-Up":
Dritter Hagener Schüler-Roboter-Wettbewerb der Fachhochschule Südwestfalen. Schüler der Hagener Waldorf Schule belegten den 1. Platz
Familienkrach, weil das Kinderzimmer mal wieder mit Spielsachen, Kleidungsstücken oder leeren Colaflaschen vollgemüllt ist und keine Zeit zum aufräumen war? Das könnte in Zukunft Vergangenheit sein – zumindest, wenn der Roboter "Robo-Clean-Up" in die Serienproduktion geht und das Aufräumen übernimmt.
Familienkrach, weil das Kinderzimmer mal wieder mit Spielsachen, Kleidungsstücken oder leeren Colaflaschen vollgemüllt ist und keine Zeit zum aufräumen war? Das könnte in Zukunft Vergangenheit sein – zumindest, wenn der Roboter "Robo-Clean-Up" in die Serienproduktion geht und das Aufräumen übernimmt.
Soweit ist es leider noch nicht, aber ein hoffnungsvoller Anfang wurde am Samstag (1. April 2006) im Audimax der Fachhochschule Südwestfalen zumindest gemacht. Die Hochschule hatte wieder zum Schüler-Roboter-Wettbewerb eingeladen und Teams von Hagener und umliegenden Schulen wetteiferten darum, welcher der selbstgebauten Roboter das Aufräumproblem am besten löste.
Eindeutig kam "Ilse, die Nummer 1", der Roboter der Hagener Waldorf Schule am besten mit dem Problem klar. Fabian Zmarowski, Lukas Struwe, Fabian Gerlach und Johannes Herrmann hatten ihren Roboter optimal im Griff und schafften es, die meisten Gegenstände "aufzuräumen".
Bereits zum dritten Mal veranstaltete der Hagener Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik der Fachhochschule Hagen diesen Wettbewerb. " Wir sind jedesmal aufs Neue überrascht, mit welcher Begeisterung und Kreativität die Schüler die Aufgabenstellung lösen", weiß Prof. Dr. Jürgen Richter, Koordinator des Wettwerbs und im Hauptberuf Hochschullehrer für Informatik, zu berichten. "Speziell in diesem Jahr möchten wir mit diesem Wettbewerb auch einen Beitrag zur Initiative "Informatikjahr" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung leisten und mit dazu beitragen, dass bei Schülern die Neugier auf die Informatik und ihre Anwendungsgebiete geweckt wird".
In diesem Jahr bestand die Aufgabe darin, einen Roboter zu konstruieren, der auf einer Wettkampfarena (stellvertretend für das Kinderzimmer) verstreut liegende Duplosteine einsammelte (aufräumte), dabei Hindernissen auswich und auch solche Duplosteine einsammelte, die auf einem erhöhten Podest lagen. Doch damit nicht genug: Die eingesammelten Steine, die im Übrigen eine unterschiedliche Wertigkeit durch aufgeklebte Punktzahlen hatten, mussten anschließend noch in einen bestimmten Sammelbereich geschoben werden. Alles in allem sollte der Roboter nicht mehr als fünf Minuten für seine Aufräumaktion benötigen. Sieger wurde das Team, dessen Roboter in der kürzesten Zeit die Steine mit den meisten Punkten gesammelt und in Sammelecke der Wettkampfarena zusammengeschoben hatte.
Der Wettbewerb wurde finanziell unterstützt durch den VDE, Bezirksverein Bergisch Land und den Verein der Freunde der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen.