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Pressemitteilung-Detail

FH Gebäude
24.03.2006

Diana Levermann bringt alles unter einen Hut:

Beruf, Studium in Hagen, Familie, Hobbies und nebenberufliche Tätigkeit als Journalistin

Geschafft, bestanden und das auch noch mit einer überdurchschnittlichen Leistung: Diana Levermann ist frischgebackene Absolventin des berufsbegleitenden Verbundstudiengangs Betriebswirtschaft, Studienrichtung Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule Südwestfalen in Hagen. Der 29-jährigen Diplom-Kauffrau eröffnen sich nun neue Karriere- und Berufsmöglichkeiten. Aber das ist nicht der einzige Vorteil, den ihr das nebenberufliche Studium bietet.

Vor knapp zehn Jahren ging der Verbundstudiengang in das erste Semester. Für die damaligen und heutigen Studierenden der Beginn einer interessanten, aber auch stressigen Lebensphase: "Viele unterschätzen ein nebenberufliches Studium. Immerhin findet es vollständig in der Freizeit statt", erinnert sich Diana Levermann, dass es nicht immer einfach war, Beruf, Studium, Familie, Hobbies und die nebenberufliche Tätigkeit als Journalistin unter einen Hut zu bekommen. "Ich habe das Studium primär als ganz persönliche Fortbildung gesehen. Es geht gerade im Verbundstudium, in dem nur 30 % des Lehrstoffes in Vorlesungen und 70 % in Eigenregie erarbeitet werden, nicht nur um das Erlernen von Wissen, sondern ganz besonders um das eigene Durchhaltevermögen, den Ehrgeiz und die Disziplin. Es hat mir Spaß gemacht und mir auch persönlich etwas gebracht. Ich würde mich jederzeit wieder für das Studium entscheiden." Aber nicht nur Diana Levermann hat von dem Studium profitiert, auch ihr Arbeitgeber, der Märkische Kreis, bei dem sie als Controllerin für das Schul-und Sozialdezernat arbeitet, weiß das neuerworbene Wissen seiner Mitarbeiterin zu schätzen. Gerade durch die Kombination von Betriebswirtschaft und Recht eröffnen sich den Absolventen sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Als Rüstzeug für den Beruf werden in dem zehnsemestrigen Studium außerdem auch Wirtschaftsenglisch, Informatik, Kommmunikation sowie Kooperation und Technik wissenschaftlichen Arbeitens gelehrt. "Eine ganze Reihe der Kenntnisse kann ich in meinem Beruf unterbringen. Das motiviert natürlich", erzählt Diana Levermann, die auch bei der Fertigung ihrer Diplomarbeit zum Thema Balanced Scorecard einen Bezug zu ihrem Arbeitgeber herstellen konnte. Eine Thema, das den Märkischen Kreis auch weiterhin beschäftigt. Die Ergebnisse der Diplomarbeit werden demnächst der Führungsebene vorgestellt. Das gute Abschneiden in der Diplomprüfung überrascht Erstprüfer Prof. Dieter Rüth und Zweitprüfer Prof. Manfred Heße nicht. "Diejenigen, die diesen Weg der Höherqualifizierung wählen, schließen ihr Studium alle auf hohem Niveau ab", weiß Prof. Heße aus Erfahrung. Die Kombination aus Beruf und Studium kann einerseits Last, aber auch ein großer Vorteil sein. "Es ist eine gute Sache, wenn neben der fachlichen Qualifikation auch noch die Berufserfahrung wächst. Und letztlich ist es trotz des vorübergehenden Freizeitverlustes auch beruhigend, nicht für ein Studium seinen Beruf aufgeben zu müssen", kann die Absolventin die Parallelität trotz zusätzlicher Belastung nur empfehlen. Das Verbundstudium Betriebswirtschaft, Studienrichtung Wirtschaftsrecht wird nur zum Wintersemester angeboten. Informationen gibt es unter www.verbundstudium.de